Im Felix-Müller-Museum in Neunkirchen am Brand gibt es einen kleinen Bilderwechsel. Neben der leicht veränderten Dauerausstellung werden bis zum 24. März leuchtende, farbkräftige Ölkreiden aus den 1970er Jahren gezeigt - Landschaften rund um Neunkirchen.

Dazu gibt es Blumenstilleben und eine Auswahl von zehn Blättern - Ölkreiden und Aquarelle - die in den Jahren 1995 bis 1997, kurz vor dem Tod Felix Müllers, entstanden sind. Er starb im Alter von 93 Jahren am 29. Oktober 1997.

Und als wichtige Neuerwerbung: eine Figur aus gebranntem Ton, entstanden 1933. Eine andere in diesen Jahren entstandene Arbeit, einen Schäfer, hat der Gauleiter Julius Streicher 1934 aus einer Ausstellung in Nürnberg entfernen lassen - sie ist seitdem verschollen, wie zahlreiche andere Werke dieser Schaffensperiode.