Die Neuwahlen und Berichte prägten die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kupferberg in der Stadthalle.

Einstimmig wurden Kommandant Michael Hain und Zweiter Kommandant Markus Teichert wiedergewählt. Auch Vorsitzender Michael Hain, Zweiter Vorsitzender Daniel Nikol, Kassier Konrad Günther und Schriftführerin Nadine Benker wurden in ihrem Ehrenamt bestätigt. Den Vereinsbeirat bilden Felix Manz, Johannes Manz, Daniel Günther, Markus Ott und Barbara Michel. Kassenprüfer sind Peter Bauer und Alexander Nikol.

Von den 105 Mitgliedern sind 47 aktive (inklusive Jugend), 34 passive Mitglieder, 17 fördernde Mitglieder und sieben Ehrenmitglieder. Die 13 Kinderfeuerwehrleute sind bei den 105 Mitgliedern nicht berücksichtigt.

Es wurde Bilanz gezogen: Wurden 2019 über 20 Feste und Veranstaltungen besucht, so kam 2020 alles anders: keine Feste, Veranstaltungen oder Besuche - alles fiel der Corona-Pandemie zum Opfer.

Kommandant Michael Hain blickte auf 33 Einsätze im Jahr 2019 zurück. Neben 13 Brandeinsätzen und 19 Fällen von technischer Hilfsleistung wurde die Kupferberger Wehr zu mehreren Flächenbränden sogar im Landkreis Bayreuth alarmiert. Hinzu kam ein Fehlalarm.

Im Jahr 2020 wurde Kupferberg zu sechs Brandeinsätzen, elf technischen Hilfsleistungen, drei Türöffnungen und einer Sicherheitswache gerufen. Neu kam dazu, dass dreimal die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen gewarnt wurde.

"Übungen sind wichtig, und deshalb wurde die Leistungsprüfung Wasser zusammen mit der Feuerwehr Ludwigschorgast absolviert. Die Kosten für Übungen und Lehrgänge machen sich bezahlt, indem wir im Einsatz gut gerüstet und vorbereitet sind. Daher sind Schulungen für uns sehr wichtig", betonte der Kommandant.

Kassier Konrad Günther zeigte den Versammelten geordnete Wehrfinanzen auf. Die Kassenprüfer Peter Bauer und Alexander Nikol bescheinigten dem Schatzmeister eine tadellose Arbeit.

Der Kreisbrandmeister Yves Wächter sagte, dass es für die Feuerwehrleute nicht leicht sei, die Corona-Pandemie zu schultern. Helfen könne jeder, begeistern auch. Es komme jetzt mit großen Schritten die digitale Alarmierung, und sie sollte mit dem Möglichen und Machbaren ausgestattet sein, sagte er.

Neues Gerätehaus in Planung

Mit Blick auf das neue Kupferberger Feuerwehrgerätehaus erfuhren die Mitglieder, dass Ende 2019 Bodenproben auf dem Areal an der Bundesstraße genommen wurden. Es wurde eine Skizze des Feuerwehrgerätehauses angefertigt und schon grob abgesteckt. "Leider tut sich da im Moment gar nichts. Deshalb meine Bitte an alle politischen Parteien und die Bürgermeister, sich an ihre jetzigen Wahlpunkte zu halten und der Wehr in naher Zukunft unser gemeinsames Projekt ,neues Feuerwehrhaus' zu erfüllen", sagte der Kommandant Michael Hain.

"Bei mir stößt die Feuerwehr immer auf offene Ohren", betonte der Bürgermeister Harald Michel. Das neue Gerätehaus werde so gebaut, "wie wir es uns vorstellen". Die Baukosten von 1,6 Millionen Euro seien für die Zukunft vorgesehen. kpw