Vorsitzende Carolin Wicklein berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wallenfels über ein ereignisreiches Jahr, das von vielen Terminen geprägt war. Besonders in Erinnerung geblieben ist das Hallenfest im August. Dieses Fest fand für die Feuerwehrkameraden ein plötzliches Ende, da an diesem Tag der Einsatz in der Rauschenhammermühle war. Deshalb galt der Dank der Vorsitzenden der Bevölkerung, die spontan mitgeholfen hat, das Fest am Laufen zu halten. Den Mitgliederstand bezifferte Wicklein auf 249 Mitglieder.
Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Jutta Haderdauer, Silvia Schimer, Evelyn Schurwanz, Carmen Weiß, Dirk Zeitler; für 40 Jahre Thomas Förner, Michael Müller; für 50 Jahre Karl-Heinz Hader, Hans Manfred Köstner, Reinhard Peetz, Heinrich Stöcker; für 60 Jahre Hans Köstner, Helmut Müller, Raimund Müller, Hans Weiß, Josef Weiß und für 70 Jahre Rudolf Behrschmidt und Heinrich Müller.
Kommandant Hans Stumpf nahm Beförderungen in der aktiven Wehr vor. Zum Löschmeister ernannt wurden Dominik Schrepfer, Chris Hofmann und Christian Klump. Das Atemschutzabzeichen haben Phillip Hofmann, Denise Schlee und Lukas Haderlein abgelegt. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurde Markus Haderdauer, für 20 Jahre aktiven Dienst Hauptfeuerwehrmann Sebastian Maier geehrt.
In seinen Ausführungen unterstrich Stumpf, dass er nichts von der Anmeldung für den Conrad-Dietrich-Magirus-Preis nach den Löscharbeiten in der Rauschenhammermühle hielt. Bei der Endausscheidung hatten die Hilfsorganisationen den Preis in Silber erhalten.
Jugendwartin Carolin Wicklein berichtete, dass die Jugendfeuerwehr 27 Übungen absolviert hat und auch an den Übungen der aktiven Wehr teilnahm. Die Abnahme der Jugendflamme Stufe 3 wurde wieder für den gesamten Landkreis in Wallenfels durchgeführt. Beim Wissenstest in Marktrodach nahm man mit einigen Jugendlichen teil, von Bronze bis Stufe 5. "Die Jugendarbeit ist das Fundament für die aktive Wehr", erklärte die Jugendwartin. Auch in diesem Jahr konnten wieder sechs Anwärter an die aktive Wehr übergeben werden. Anfang 2016 bestand die Jugendfeuerwehr aus sechs Jugendlichen.
Dominik Stumpf informierte, dass derzeit 22 Geräteträger im Atemschutz dabei sind. Es wurden sechs Übungen abgehalten. 2015 hatte man zwei Einsätze, 2016 bereits einen Einsatz. Er appellierte an die Geräteträger, den Übungsbetrieb unbedingt ernst zu nehmen und den Streckendurchgang nicht zu vergessen.
Bürgermeister Jens Korn sprach seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Die Feuerwehr erfülle eine Pflichtaufgabe der Stadt. Dafür gebühre ihr Dank. Im Stadtrat müsse man nicht betteln, wenn es darum gehe, die bestmöglichen Bedingungen für die Wehren zu schaffen. Auch das Thema Feuerwehrhaus-Neubau gehe voran, auch wenn die Grundstückssuche nicht einfach sei. "Die Feuerwehr - egal ob Verein oder Aktive - und die Stadt sind gute Partner, weiter so", sagte Korn abschließend.
Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller hofft auf den Neubau des Gerätehauses und wies noch einmal auf die Umstellung auf Digitalfunk hin: "Digitalfunk ist eine feine Sache - ist aber wie bei einem Auto. Früher hat man die Fenster gekurbelt und es hat funktioniert, jetzt geht alles elektronisch und ist viel anfälliger." Er lobte die Aktiven für ihren Einsatz beim Brand bei der Rauschenhammermühle. Auch er fand die Meldung zum Magirus-Preis nicht in Ordnung. "Wir helfen immer, weil unser Leitspruch ,Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr' ist und ein aufrichtiges Dankeschön ist ausreichend für unseren Einsatz", sagte Müller.
Mario Schmid überbrachte die Grüße des Kirchenrates und bedankte sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr. sd