Feuerwehr hilft dem Rettungsdienst in Haßfurt mit der Drehleiter

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Mithilfe der Drehleiter wurde eine Person, die über den Rettungsdienst behandelt werden musste, aus ihrer Wohnung und dann in den Krankenwagen gebracht. Die Wehr manövrierte in der engen Altstadt. Foto: FFW
Mithilfe der Drehleiter wurde eine Person, die über den Rettungsdienst behandelt werden musste, aus ihrer Wohnung und dann in den Krankenwagen gebracht. Die Wehr manövrierte in der engen Altstadt. Foto: FFW

Für Aufsehen sorgte am Sonntagabend ein Einsatz der Feuerwehr in der Haßfurter Innenstadt. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde eine Person mithilfe der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss...

Für Aufsehen sorgte am Sonntagabend ein Einsatz der Feuerwehr in der Haßfurter Innenstadt. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde eine Person mithilfe der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses gerettet.
Um 20.12 Uhr wurde die Feuerwehr Haßfurt, wie die Vertreter der Feuerwehr mitteilen, zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Rettungskorb in einem engen Altstadt-Quartier alarmiert. Ein Rettungswagen und ein Notarzt waren bereits vor Ort. Die Rettungskräfte behandelten eine Person in deren Wohnung im zweiten Stock. Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse im Treppenhaus stellte sich der Transport der Person ins Freie als zu kompliziert dar. Daher wurde die Drehleiter zur schonenden Rettung nachgefordert.
Durch die enge Altstadtbebauung und geparkte Fahrzeuge gestaltete sich die Anfahrt zunächst kompliziert. Nachdem das Rettungsgerät, das durchaus massive Drehleiterfahrzeug, in die Gasse manövriert worden war, wurde eine Krankentrage-Halterung an den Rettungskorb angebracht. Nach Übernahme der Person über ein Fenster im zweiten Obergeschoss wurde diese zunächst im Korb gesichert. Anschließend wurde sie schonend zu Boden befördert und zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben. Die abendliche Rettungsaktion verfolgten zahlreiche Passanten mit gebührendem Abstand von der angrenzenden Hauptstraße aus. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge, knapp 20 Feuerwehrleute, ein Rettungswagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug. red