"Tag der offenen Tür", Flyer oder sonstige Werbeschachzüge - den Lonnerstadter Gemeinderäten ist alles recht. Hauptsache, die Feuerwehren der Gemeinde finden wieder Nachwuchs. Dafür zeigten sich die Räte in der Sitzung am Montag auch großzügig und stellten einen Betrag bereit, der um fast 1200 Euro über den Kosten der beantragten Ausrüstungsgegenstände liegt. Haltegurte, Helme, Druckschläuche hatten die Wehren aus Lonnerstadt, Mailach und Fetzelhofen beantragt. Das alles summierte sich auf 2815 Euro. Doch Bürgermeister Stefan Himpel (FW) schlug vor, die Summe zur Förderung der Nachwuchsarbeit auf 4000 Euro aufzustocken. Zweckgebunden, versteht sich, und für alle drei Wehren zusammen, die damit die Werbetrommel rühren sollen.
Werbung ist tatsächlich angebracht, denn Mailach hat zwar noch eine Löschgruppe, aber keinen Kommandanten mehr. Vor kurzem wurde daher die Mailacher Wehr als Ortsgruppe in die Lonnerstadter Feuerwehr integriert. Bei der Diskussion wurde auch Kritik an den hohen Anforderungen laut, die heute amtlicherseits an Feuerwehren gestellt werden. Schließlich müsse eine kleine Ortsteilwehr nicht so ausgestattet sein wie die Höchstadter Feuerwehr, fanden etliche Räte. See