Die Arbeiten an der "Talbrücke Thulba" an der A 7 nehmen langsam Fahrt auf. Jetzt machte sich die Feuerwehrführung mit Kreisbrandrat Benno Metz, Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich, Kreisbrandmeister Thorsten Büchner und einigen Kommandanten ein Bild von der Großbaustelle und von den möglichen Unfallgefahren, die hoffentlich ausbleiben.

Ein Kran steht schon

Jens Brust, Bauleiter der Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co.KG, zeigte die neuralgischen Punkte auf den Plänen und dann auf einem kurzen Rundgang. Begutachtet wurde die Wasserentnahmestelle, die Lotsenpunkte und Baustellenzufahrten, die Baustraße, die Büro- und Tagesunterkünfte sowie die Standorte der vier geplanten Kräne, von denen einer bereits aufgebaut ist.

Sieben Jahre Bauzeit

Die Baustelle wird in den nächsten sieben Jahren Arbeitsplatz für bis zu 50 Beschäftigte in den verschiedenen Branchen sein. Gearbeitet werde in der Regel von Montag bis Freitag, wobei aber auch Samstage und in seltenen Fällen Sonntage betroffen sein werden, informierte Brust. Er erklärte noch einmal sowohl die bauliche, als auch die zeitliche Abfolge der Baustelle.

Die von den Teilnehmern gestellten Fragen hinsichtlich der Sicherheit bezogen sich auf mögliche Ansprechpartner, ausgewiesene Sammelpunkte und auf eine möglicherweise erforderliche Höhenrettung. Bürgermeister Mario Götz bedankte sich für das Zustandekommen des Termins und für die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen. Es sei wichtig für die Einsatzkräfte zu wissen, wo die Knackpunkte liegen. Abschließend begutachtete man eine Pfeilerbohrung, die mit einem Durchmesser von 1,5 Metern bis zu 20 Meter in die Tiefe gebracht wird.