Wortakrobat Willy Astor, der Gitarrenmusik liebt, nennt sich lieber Tonmaler als Komponist. Dieser Begriff sei zu hochtrabend, gestand er bei seinem jüngsten Auftritt in der Eggerbachhalle in Eggolsheim. Nichtsdestotrotz widmete er dem Ort einen - wenn auch reichlich kurz geratenen - Song. Und weil er gerade dabei war, ließ er das Publikum wissen, dass er seine Lieder in den unterschiedlichsten Tonarten schreibt. Neulich, so verriet er, habe er sich an d-Moll versucht. Dieser Akkord umfasst die Töne d, f und a. "Spielt man sie in umgekehrter Reihenfolge, also von hoch nach tief, kommt afd dabei heraus. "Klingt scheiße", fand Astor - und ließ das Komponieren in d-Moll sein. JH