Wie war das gleich noch mal: Pech im Spiel, Glück in der Liebe? Oder anders herum? Diese alte Binsenweisheit lässt sich oft gar nicht so genau interpretiere...
Wie war das gleich noch mal: Pech im Spiel, Glück in der Liebe? Oder anders herum? Diese alte Binsenweisheit lässt sich oft gar nicht so genau interpretieren und bietet Spielraum nach allen Seiten.
Davon darf sich derzeit Lutz Reinhold überzeugen - offiziell noch 14 Tage als spielender Trainer bei den Kersbacher Fußballern - bevor er zur neuen Saison in gleicher Funktion in Eggolsheim eine neue Herausforderung sucht.
Im Endspurt seiner vierjährigen Amtszeit im Forchheimer Stadtteil bezwang das Team um Reinhold in der Vorwoche erst Ebermannstadt im Spiel um den Vize-Titel und durfte so in der Relegation um den Aufstieg ran. Nach dem 4:1-Sieg gegen den Hiltpoltstein am Mittwochabend verabschiedet sich der 33-jährige gebürtige Willersdorfer gebührend - Kersbach kehrt erstmals seit 1995 in die Kreisliga zurück. Glück im Spiel also?
Für Reinhold nicht ganz - sein neuer Verein Eggolsheim machte es umgekehrt und stieg vor drei Wochen aus der Kreisliga in die Kreisklasse ab. Also doch Pech?
Wieder nicht ganz richtig - die Liebe fehlt noch. Im Italien-Kurztrip, zwischen den beiden wichtigen Spielen, sagte die langjährige Freundin nun "Ja" auf Reinholds Heiratsantrag, so dass die alte Weisheit ihren Sinn doch nicht gänzlich verliert. red