FC Coburg verzichtet auf Externe

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Auf 13 eigene A-Juniorenspieler setzt der FC Coburg in der neuen Saison. Alle Spieler sollen in den beiden Herrenteams (Landesliga und Kreisliga) Fuß fassen (oben von links): Lukas Köhn, Konstantin Müller, Marius Stammberger, Niklas Ehrlich, Miguel Malaj; (Mitte von links): Teammanager Florian Forkel (neu), Cheftrainer Matthias Christl, Fabian Fuchs, Co-Trainer Frederic Martin, U23-Trainer Oliver Bernhardt; (sitzend von links): Adrian Guhling, Rene Ostrecha, Leon Holzheid, Bastian Brückner un...
Auf 13 eigene A-Juniorenspieler setzt der FC Coburg in der neuen Saison. Alle Spieler sollen in den beiden Herrenteams (Landesliga und Kreisliga) Fuß fassen (oben von links): Lukas Köhn, ...
Auf 13 eigene A-Juniorenspieler setzt der FC Coburg in der neuen Saison. Alle Spieler sollen in den beiden Herrenteams (Landesliga und Kreisliga) Fuß fassen (oben von links): Lukas Köhn, Konstantin Müller, Marius Stammberger, Niklas Ehrlich, Miguel Malaj; (Mitte von links): Teammanager Florian Forkel (neu), Cheftrainer Matthias Christl, Fabian Fuchs, Co-Trainer Frederic Martin, U23-Trainer Oliver Bernhardt; (sitzend von links): Adrian Guhling, Rene Ostrecha, Leon Holzheid, Bastian Brückner un...
 
 

Der Landesligist will Eigengewächse einbauen. Anfragen von Spielern aus anderen Klubs wurden abgeblockt, damit die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum noch besser zur Geltung kommt. Das Ziel ist der Klassenerhalt.

Christoph Böger

"Wir trauen diesen Jungs allen den sofortigen Sprung in die Landesliga zu. Fast alle dieser jungen Spieler wurden seit den D-Junioren von unseren Trainern ausgebildet". Nicht nur Vorsitzender Walter Luft ist stolz auf die gelebte Philosophie beim FC Coburg. Der gesamte Funktionärsstab mit Aufsichtsrat Hartmut Guhling, NLZ-Koordinator Alexander Pietsch und Cheftrainer Matthias Christl an der Spitze sind stolz auf die Entwicklung.
Es wurde ganz bewusst auf externe Spieler als Neuzugänge für die bevorstehende Landesliga-Saison (Sonntag, 17. Juli bei Aufsteiger TuS Röllbach) verzichtet. "Wir hätten mehrere Spieler holen können. Es haben sich sogar einige bei uns angeboten", verrät Pietsch, der als stellvertretender Vorsitzender mittlerweile die sportliche Verantwortung für den gesamten Verein von den G-Jugendlichen bis zur 1. 1#googleAds#100x100 Mannschaft hat.
Aber auf externe Fußballer haben die Vestestädter verzichtet, denn den Eigengewächsen wurde rechtzeitig schon Anfang Januar während eines großen Informationsabend versprochen, dass auf die eigenen A-Junioren gebaut wird.
"Wir bauen konzeptionell voll und ganz auf unsere eigene Ausbildung durch das Nachwuchsleistungszentrum". Und Luft & Co. scheinen Wort gehalten zu haben: "Alle Neuen sind Jahrgang 1998, die gemäß unseren Konzept bereits jetzt in die Herren gezogen werden, obwohl sie noch ein Jahr in der A-Jugend spielen dürften. Das haben wir bereits letztes Jahr praktiziert und sind damit gut gefahren", erklärt Luft. Junge Spieler wie Shabestari, Carl, Pfreundner oder Puff, die alle bereits wertvolle Erfahrungen in der Landesliga Nordwest sammelten, seien beste Beispiele für den Sinn dieser mutigen Aktion.
Hohes Ansehen genießt aber vor allem auch die 2. Mannschaft beim FC Coburg. Die mit ganz wenigen älteren Spielern bestückte U23 soll als Aufsteiger in der Kreisliga Coburg erfrischenden und taktisch versierten Fußball spielen. Dafür steht vor allem auch die "Beförderung" vom langjährigen Jugendtrainer Oliver Bernhardt. Der Aufstieg sei sehr wichtig für den Unterbau gewesen, denn in der höchsten Liga des Spielkreises werden die Talente gefordert und könnten sich wesentlich besser für höhere Aufgaben empfehlen als in der Kreisklasse.
Bei der Frage nach den Saisonzielen gibt es für die Coburger nur eine Antwort: "Klassenerhalt. "Wir wollen mit beiden Teams drin bleiben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger", fordert Luft. Man fühle sich mit der 1. Mannschaft in der Landesliga sehr gut aufgehoben. Und die Reserve werde sich behaupten.


Keine Bayernliga-Fantastereien

Es gäbe keine Fantastereien in Bezug auf die Bayernliga: "Das kommt von außen. Wir wollen realistische Ziele ausgeben und mit beiden Mannschaften die jeweilige Liga halten, wissen aber was unsere Jungs können und wenn wir von Verletzungen verschont bleiben sorgen wir in beiden Ligen sicher für die ein oder andere Überraschung".