Auf große Resonanz stieß die am Wochenende durchgeführte Wanderung zur Esperhöhle bei Leutzdorf. Exakt 50 Teilnehmer, aufgeteilt in zwei Gruppen zu je 25 Wanderern, nutzen das schöne Wetter und verlängerte Wochenende zu einem Ausflug zu einer der größten Versturzhöhlen der Frankenalb.

Die beiden Wanderführer, Ferdinand und Brigitte Haselmeier freuten sich über das große Interesse. Wichtig war für beide, dass die corona-bedingten Abstände bei der dreistündigen Wanderung eingehalten wurden. Nach verschiedenen Berichten soll Johann Friedrich Esper das Labyrinth bereits um die Mitte des 18.Jahrhunderts gefunden haben. Die Existenz der Felszenerie mit ihren Einstürzen und Hohlräumen war sicher schon lange, bevor Esper sie entdeckt hatte, bei den Einheimischen als Klingloch bekannt. Zwischen 1936 und 1939 fanden Ausgrabungen statt. Gefunden wurden Bronzearmringe, Stöpselhohlringe und Lanzenspitzen aus der aus der Späthallstattzeit (800 bis 400 vor Christi). red