Dort, wo die Thulba auch Oehrbach heißt, führt seit 2018 ein ganz besonderer Wanderweg durch das abgelegene Flusstal. Auf circa zehn Kilometern kann der interessierte Wanderer über informative Tafeln entlang des Weges allerhand über die Lebensräume Wald, Feuchtwiesen und Bach sowie über lokale historische Begebenheiten erfahren.

Grenze zwischen den Bistümern

So führt der Weg zum Beispiel an den alten Bistumssteinen von 1721 vorbei, die die alte Grenze zwischen den Bistümern Fulda und Würzburg noch heute markieren.

Der Wanderer erfährt von der Köhlerei, einer Glashütte im Thülblingsgrund, von einem Elektrizitätswerk und den Mühlen am Oehrbach.

Start bei Hassenbach

Der Weg startet und endet am Parkplatz am Ortseingang von Hassenbach, von Oberthulba her kommend. Die Wanderung ist überwiegend schattig, kommt ohne große Steigungen aus und ist ausdrücklich auch für Kinder geeignet, die an vielen Stationen spielerisch ihren Bewegungsdrang und Wissensdurst stillen können.

Und am Ende ein Bad

Am alten Badeplatz an der Thulba, kurz vor Hassenbach, ist sogar ein erfrischendes Bad im kühlen Bach möglich.