Einem Bauantrag für 24 Wohneinheiten hat der Marktgemeinderat Wirsberg in seiner Sitzung am Dienstagabend das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Wohnanlage wird unterhalb des Baugebietes "Hopfengarten" mit direkter Zufahrt von der Herbert-Kneitz-Straße aus entstehen. Geändert wurde die Dachform von Pult- auf Walmdach.

Beschlossen wurde vom Marktgemeinderat auch der Kauf eines neuen Hilfe-Leistungs-Fahrzeuges (HLF) für die Feuerwehr Wirsberg mit Kosten von rund 550 000 Euro. Noch müssen die Floriansjünger allerdings auf ihr neues Fahrzeug einige Zeit warten, denn die Auslieferung kündigte Bürgermeister Jochen Trier (FW) erst für das Jahr 2023 an.

Beschlossen wurde der Bebauungsplan "Weißenbach Dorfanger II" als Satzung und damit auch verbunden die Änderung des Flächennutzungsplanes. Die Träger der öffentlichen Belange sahen für das kleine Baugebiet mit sechs Bauplätzen, für die es bereits Interessenten gibt, keine Probleme. Die Erschließung der Baugrundstücke wird erst im kommenden Jahr vorgenommen.

Festgelegt wurden die Bewegungsgeräte am barrierefreien Kurweg im "Schorgasttal". Wie Bürgermeister Trier mitteilte, wurden die Sportgeräte nach einer Rücksprache mit einem Physiotherapeuten ausgewählt.

Die Tempomessungen in der "Gutssiedlung", die aufgrund von Anwohnerbeschwerden durchgeführt wurden, brachten keine großen Überraschungen, denn in der Regel hielten sich die Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h. In der Folge wird der Bauhof die Schrift "Tempo 30" auch noch auf die Straßen mit weißer Farbe nachmarkieren.

Der Bericht zur Badesaison 2021 im Wirsberger Sommerbad fiel ernüchternd aus. Trier berichtete von 9070 Besuchern. Die 79 Saisonkartennutzer konnten an 45 Tagen das Bad besuchen und damit die Karte zu 57 Prozent nutzen. An vier Badetagen wurden über 500 und an zwei Tagen über 700 Besucher gezählt. Das waren im Schnitt in diesem Jahr 201 Besucher am Tag. Mitte August entschloss sich die Marktgemeinde, das Sommerbad zum 30. August zu schließen.

Zustimmung fand die Anschaffung von Digitalfunkgeräten für die Freiwillige Feuerwehr Wirsberg. Auf die 47 Funkgeräte erhält der Markt Wirsberg eine 80-prozentige Förderung, so dass der Kostenanteil der Gemeinde bei 5111 Euro liegt.

Im Ortsteil Cottenau wurde in der "Schmiedsgasse" ein 113 Meter langes Wegeteilstück als öffentliche Wegfläche eingezogen, weil nicht nur die Verkehrsbedeutung verloren ging, sondern die Marktgemeinde dort auch wegen des Oberflächenwassers zum Handeln gezwungen ist.

Zur Standortsuche der Bundesnetzagentur zum Ausbau des Mobilfunknetzes in den Ortsteilen Weißenbach und Osserich will die Marktgemeinde die dort wohnhaften Bürger befragen. Trier: "Wenn die Bürger uns dann sagen, die Versorgung ist gegeben, sie brauchen das nicht, dann werden wir das der Bundesnetzagentur auch zur Kenntnis geben." Rei.