Christian Forkel aus Sulzdorf hatte kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass in seinem Ort Fußgänger gefährdet würden, weil Lastkraftwagen aneinander vorbeifahren. Wünschenswert wäre entweder eine Einbahnstraßenregelung oder gleich die komplette Sperrung der Ortsstraße für den Lkw-Verkehr. Nachdem sich diese Vorschläge als nicht umsetzbar erwiesen hatten, gab es ein Gespräch, an dem Christian Forkel, Landrat Sebastian Straubel, Roland Eibl von der Polizei und Bürgermeister Bernd Höfer teilnahmen. Dabei wurde überlegt, probeweise eine Ampel in Sulzdorf aufzustellen. Der Gemeinderat sollte nun über die Anschaffung dieser etwa 5000 Euro teuren Lichtzeichenanlage entscheiden. So weit kam es aber nicht. Die Kritiker einer Ampel sagten, die Lastwagen könnten sich dadurch stauen, was zu laut wäre. "Eine Verschlechterung" der Situation befürchtete denn auch Philipp Welsch (FW). Gerald Göhring (FW) meinte, dass durch eine Ampelregelung das Verkehrsproblem nur nach Kösfeld oder Wiesenfeld verlagert würde. Tobias Bauersachs (CSU) sprach sich dafür aus, das Thema in die anstehenden Bürgerversammlungen zu geben. Nachdem dann ein Vorschlag den anderen gejagt hatte, wie man die Bürger in die Entscheidung mit einbeziehen könnte, zog Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) die Reißleine und beantragte, den Tagesordnungspunkt zu verschieben. Einstimmig folgte das Gremium seinem Ansinnen. Fortsetzung folgt. mr