Zahlreiche kleinere Punkte hatte der Marktschorgaster Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend zu behandeln. So darf in dem neuen Gewerbegebiet "Christophsbühl" ein Werbepylon mit einer Höhe von 30 Metern errichtet werden. Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des rechtsgültigen Bebauungsplanes und bedarf aufgrund der Höhe der Baugenehmigung. Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordbayern, Außenstelle Bayreuth, wird im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens beteiligt.

Für den Bau eines Regenrückhaltebeckens im Gewerbegebiet "Christophsbühl" wurden entsprechende Ausgleichsmaßnahmen beschlossen, die das Büro Opus aus Bayreuth in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden der Landratsämter Kulmbach und Bayreuth in einem naturschutzfachlichen Kurzgutachten mit einhergehender Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung erstellt hat. Die Bayerngrund GmbH wird im Zuge der Erschließung mit der weiteren Umsetzung dieser Maßnahme beauftragt. Für die benötigte Ausgleichsfläche von 5500 Quadratmetern auf einem Grundstück in der Gemarkung Marktschorgast wird ein Wertersatz in Höhe des ursprünglichen Kaufpreises bei der Bayerngrund GmbH geltend gemacht. Wie Bürgermeister Marc Benker (CSU) berichtete, werde die Marktgemeinde in dem Bereich auch entsprechende Bäume pflanzen. Hans Tischhöfer (FW) regte an, dass sich der Bauausschuss vor dem Beginn der Ausgleichsmaßnahme ein Bild von der Örtlichkeit macht.

Die Kirchweih im Blick

Andree Barth (CSU) stellte in einem kurzen Rückblick zur Kirchweih am vergangenen Wochenende fest, dass für die nächste Kerwa ein Optimierungsbedarf bestehe. Grundsätzlich sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen, aber der zuständige Ausschuss und die Verwaltung sollten sich zusammensetzen und feststellen, was gut gelaufen und weniger gut gelaufen ist.

Bürgermeister Benker: "Wir haben in gewissen Bereichen eine Optimierung nötig, aber in der Resonanz erhielten wir viele positive Stimmen. Ich möchte mich besonders bei den Vereinen und Verbänden, aber auch beim Bauhof und der Verwaltung bedanken."