Mit ihrer Musik bringen Johanna und Samuel Dupke ein Stück Lebensfreude und Sehnsucht zum Ausdruck. Bei ihrem Konzert in der Piano-Galerie Pöhlmann begeisterte das Geschwisterpaar aus Welschenkal die Besucher.
Die beiden jungen Musiker haben sich mit ihrer Band "Colourful", der noch Lukas Roth aus Ludwigschorgast und Matthias Schmidt aus Bayreuth angehören, längst einen Namen in der oberfränkischen Musikszene gemacht. Sie brachten bekannte Songs aus Pop und Rock zu Gehör, aber auch eigene, sehr gefühlvolle Stücke.
Die Freude zur Musik hat sich bei Johanna und Samuel Dupke eher langsam entwickelt. "Unsere Mam hat früher oft mit uns gesungen und uns auch einmal etwas mit der Gitarre vorgespielt", erinnert sich Samuel. Der Klavierunterricht habe bei ihm nie so richtig Früchte getragen. Konsequenz sei irgendwann der Wechsel zum Schlagzeug gewechsen.
Seine Schwester Johanna griff zur Gitarre und fing irgendwann an, Lieder zu schreiben. "Ich habe schon in der Grundschule in Kasendorf irgendwelche Kinderlieder geschrieben. Damit drücke ich auch meine Gefühle aus." Später habe sie begonnen, ihre Lieder mit der Gitarre zu begleiten. "Und dann haben wir angefangen, zusammen Musik zu machen."


Erste CD kommt bald

Man spürt bei Johanna und Samuel Dupke die ausgelassene Freude an der Musik. Johanna Dupke: "Wir machen auch Straßenmusik, das ist für mich eines der schönsten Dinge überhaupt, weil man sieht, wie sich die Leute freuen." Samuel Dupke ergänzt: "Den Leuten eine Freude zu machen, ist für uns ein wunderschönes Gefühl." Demnächst werden die beiden ihre erste eigene CD vorstellen.
Johanna Dupke (23) studiert in Bamberg Lehramt Englisch mit Psychologie und Theaterpädagogik. "Es ist ein abwechslungsreiches Kombi-Studium. Ich finde es gut, wenn die Musik ein Hobby bleibt, denn ich bin kein Wettbewerbsmensch. Wenn ich die Musik beruflich machen müsste, dann würde ich vielleicht nicht mit dem Druck zurechtkommen." Ihr großes Vorbild ist Bob Dylan.
Samuel Dupke (22) studiert Medientechnik und ist gerade über seiner Bachelorarbeit. Auch er sagt: "Ich könnte mir vorstellen, ein Leben lang Musik zu machen, aber Musik machen zu müssen, das wollte ich nie." Er könne sich vorstellen, nach dem Studium in einem Tonstudio zu "landen". Samuel lässt sich viel von der amerikanischen Punk-Rock-Band "Green Day" inspirieren: "Sie hat einfach Melodien, die einen ansprechen und berühren. Aber auch die Beatles und Bob Dylan mit ihren alten Klassikern haben mich lange mit geprägt." Rei.