Ein Großaufgebot der Feuerwehr war am Mittwochnachmittag zum Brand eines Anwesens in Steinsfeld gerufen worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Hauptstraße in einer Hobbywerkstatt brannte. Mathias Henneberger, Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Steinsfeld, erklärte, welche besonderen Umstände es bei dem Einsatz gab: "Die Decke der Werkstatt war bereits teilweise heruntergekommen, so dass wir erst nach einiger Zeit zum Innenangriff vorgehen konnten." Das Feuer konnte trotzdem schnell gelöscht werden. Durch im Gebäude gelagerte Spraydosen gab es kleinere Explosionen, die aber keinen Schaden anrichteten. Ein Übergreifen der Flammen auf die über dem Brandherd liegende Wohnung konnte verhindert werden. Kurz nach 13.45 Uhr war die örtliche Sirene durch einen Nachbarn ausgelöst worden, der den Brand entdeckt hatte. Der Hauseigentümer versuchte noch, das Feuer eigenständig zu löschen, was ihm aber nicht gelang. Jedoch konnte er seine Hunde aus den vor der Werkstatt liegenden Zwingern in Sicherheit bringen. In der Folge waren 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort. Verletzt wurde niemand. Über die Höhe des Sachschadens können bislang keine Angaben gemacht werden. Foto: Christian Licha/News5