Die stolze Zahl von 48 Aktiven listete Kommandant Christian Gräf bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Alladorf auf. Darunter seien mit Marina Hopfenmüller, Regina Bezold, Michael Friedmann und Johannes Hohenberger auch vier neue Nachwuchskräfte.

Gräf sprach von einem feuerwehrtechnisch ereignisreichen Jahr: "Wir hatten sechs Ernstfälle, den Großbrand in Menchau, einen Waldbrand, einen Mähdrescherbrand und zwei technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen." Die 2019 vorgesehene Leistungsprüfung soll nun 2020 stattfinden, gab er seiner Hoffnung Ausdruck.

Als echtes "Feierjahr" bezeichnete Vorsitzender Thomas Heinz 2019. Er erinnerte an das Doppeljubiläum von Wehr und Gesangverein. "Es war eine große Gemeinschaftsaktion", blickte er zurück. Alladorf sei eine große Familie, insgesamt 81 Mitglieder gehörten jetzt dieser Hilfsorganisation an.

Der Kassenbericht von Daniel Angermann mit einem kräftigen Plus drückte die Anstrengungen dann auch entsprechend aus.

Lob aus berufenem Munde bekam die Wehr von Bürgermeister Martin Bernreuther Er wolle sich dafür einsetzen, dass im Bach Lochau ein Betonwehr gebaut wird, damit Wasser für den Ernstfall gestaut werden kann.

Die Probleme mit Gaffern sprach Kreisbrandmeister Udo Hermannsdörfer an: "Die gibt es auch bei uns bei kleineren Einsätzen, da werden meine Leute auch manchmal angepflaumt." Er bat noch, dass die Bürger ihre Feuerlöscher regelmäßig überprüfen lassen.

Das Protokoll verlas Daniel Kauper, für den Vereinsdienst als Austräger stellte sich der achtjährige Moritz Gräf zur Verfügung. Die neue Aktive Marina Hopfenmüller meinte, sie habe die Gene zum Helfen im Blut, "daher bin ich in die Feuerwehr eingetreten". Horst Wunner