Eine rege Diskussion gab es im Gemeinderat um die Erweiterung des Baugebietes "Am Weinberg" in Frohnlach. Auslöser war die Anfrage des Planers Jürgen Kittner, dort ein Bauleitverfahren einleiten und die Erschließung vornehmen zu können. Das nahm das gesamte Gremium nicht so einfach hin, denn die geplante Größe von 21 Bauparzellen bei einer Größe von rund 20 000 Quadratmetern stieß nicht auf große Gegenliebe.

Stein des Anstoßes war die zu erwartende weitere Verkehrsbelastung über die jetzt bereits stark befahrene Ortsstraße "Am Weinberg". Hier war sich der Gemeinderat einig, das nicht zuzulassen. Er forderte beschlussmäßig die Erstellung eines Verkehrskonzeptes durch einen externen Planer mit dem Ziel einer zweiten Zufahrt in das neu zu schaffende Baugebiet. Gemeinderat Rainer Mattern (CSU) meinte: "Die Verkehrsanbindung muss erst geregelt werden." Ansonsten stand der Gemeinderat einschließlich Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) dem Vorhaben positiv gegenüber. Die Verwaltung wurde zu weiteren Verhandlungen, insbesondere beim Grunderwerb für den Straßenbau, ermächtigt.

Engagement gewürdigt

Den Gemeindeehrenteller erhielt Brigitte Keller, die von 2002 bis 2020 im Gemeinderat tätig war und weitere ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gemeinde wahrgenommen hat. Der Bürgermeister attestierte ihr jahrelange Einsatzbereitschaft.

Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss eines Durchführungsvertrages zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Sondergebiet Weiher" in Frohnlach zu und beschloss die Satzung. Beschlossen wurde auch die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes "Gewerbegebiet Ebersdorf West, Teilgebiet 3", um ein Vorhaben im Bereich Gastronomie zu ermöglichen.

Kämmerer Tom Schultheiß verwies in seinem Zwischenbericht über den Haushalt 2021 darauf, dass sich das Gewerbesteueraufkommen überraschend positiv entwickelt habe. Der Ansatz von drei Millionen Euro werde mit einem laufenden Soll von 7,7 Millionen Euro bei weitem übertroffen. Die sonstigen Zuweisungen aus dem Finanzausgleich seien wie geplant eingegangen.

Da aufgrund der Sanierung der Ortsdurchfahrt von Kleingarnstadt die großräumig ausgeschilderten Umgehungen nicht beachtet und Schleichwege gesucht werden, werden bis zum Ende der Baumaßnahme aufgrund massiver Proteste aus der Bevölkerung die Kallenbergstraße und die Straße Am Prälax für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt.