Der FC Adler Weidhausen wird künftig von einer Doppelspitze geführt. Die Nachfolge des bisherigen Amtsinhabers Thomas Eckstein treten die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Philipp Knauer und Seba...
Der FC Adler Weidhausen wird künftig von einer Doppelspitze geführt. Die Nachfolge des bisherigen Amtsinhabers Thomas Eckstein treten die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Philipp Knauer und Sebastian Gößl an. Eckstein bleibt dem Verein künftig als stellvertretender Hauptkassierer erhalten.
Die neue Doppelspitze wurde möglich, nachdem sich im Rahmen der Hauptversammlung die Anwesenden mehrheitlich für eine entsprechende Satzungsänderung angesprochen hatten. "Ich bin überzeugt, dass diese Doppelspitze eine sehr gute Lösung ist, da sich beide Vorsitzenden optimal ergänzen und den Verein weiterhin erfolgreich führen werden", ist sich Thomas Eckstein sicher. Nach sechs Jahren als Stellvertreter und zwölf Jahren als Vorsitzender übergab er den Führungsstab an die nächste Generation, die mit neuen Ideen, Impulsen und Wegen als junger, dynamischer Vorstand Ziele hat.
Den FC Bayern geschlagen
Mit 254 Personen in der Fußballabteilung und 72 im Tischtennis sind die Mitgliederzahlen leicht gesunken. Erfreulich ist die Entwicklung beim Sport an den grünen Platten: Hier sind zwischenzeitlich zehn Teams (sechs im Senioren- und vier im Jugendbereich) in ganz Bayern vertreten. Schon jetzt ist die 1. Jugend souveräner Meister der Verbandsliga Nord, der höchsten Jugendklasse in Bayern.
Abteilungsleiter Christian Leffer bezeichnete es als erstaunlich, wie die Mischung aus Jung und Alt funktioniere. Erst kürzlich seien die Schüler A bei der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft Zweiter geworden und hätten gegen den FC Bayern gewonnen. Die Abteilung zeichne sich neben den sportlichen Erfolgen durch Gemeinschaft, Gemütlichkeit, Zusammenhalt und Harmonie aus.
Im Fußball hätten sich die beiden Teams in der jeweils höheren Liga im vorderen Drittel der Tabelle festgesetzt. Fußballabteilungsleiter Timo Walch teilte mit, dass Jerry Cannone und Marco Gläser weiter als Trainer tätig seien. Beide leisteten sehr gute Arbeit. Mit Sebastian Gößl als Neuling verfüge der Verein nun über sechs Schiedsrichter.
Problemlos laufe im Fußballnachwuchsbereich die Zusammenarbeit innerhalb der Jugendfördergemeinschaft "Hohe Aßlitz" im D- bis A-Juniorenbereich, sagte der Abteilungsleiter. Mit Sonnefeld bestehe eine Spielgemeinschaft für die G- bis E-Junioren. "Dem FC Adler geht's momentan so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr", freute sich der Vorsitzende. Auch finanziell stünden die Gelb-Schwarzen nicht schlecht da, denn der "Adler" sei schuldenfrei. In den vergangenen zehn Jahren seien zudem rund 140 000 Euro ins Sportheim, in die Sportanlagen und in den Verein investiert worden. Im vergangenen Jahr seien mehrere Veranstaltungen im Zeichen des 100-jährigen Bestehens abgehalten worden. Damit habe der FC Adler sein eigenes "Sommermärchen" geschrieben.
"Es funktioniert"
"Beim Adler funktioniert es", stellte Zweiter Bürgermeister Manfred Künzel fest und bezeichnete insbesondere die Tischtennisabteilung als Aushängeschild der Gemeinde.