In einem spannenden Spiel der Tischtennis-Oberfrankenliga verlangte der Post-SV Bamberg dem Tabellenzweiten TTV Altenkunstadt alles ab, musste sich aber be...
In einem spannenden Spiel der Tischtennis-Oberfrankenliga verlangte der Post-SV Bamberg dem Tabellenzweiten TTV Altenkunstadt alles ab, musste sich aber beim Landesligaabsteiger mit 7:9 geschlagen geben. Die äußerst knappe Niederlage war letztendlich den ungewohnt schwachen Doppeln geschuldet. Die drei Eingangsdoppel kassierten jeweils 1:3-Niederlagen - aber auch im vorderen Paarkreuz gab's für die Bamberger nichts zu erben. Roland Lorek und Michael Schäfer standen gegen Frank Zeller bzw. Miroslav Hurina mit jeweils 0:3 auf verlorenem Posten.
Dieses schnelle 0:5 bedeutete praktisch eine kleine Vorentscheidung, aber der Post-SV bewies daraufhin einen tollen Kampfgeist. Christian Raum sorgte für den ersten Einzelpunkt mit einem klug herausgespielten 3:1-Sieg über Tino Zasche. Am Nebentisch feierte Klaus Mehl ein gelungenes Comeback in der ersten Mannschaft durch einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Holger Funke.
In der Schlussgruppe überzeugte Frank Zebunke mit einem sicheren 3:0-Sieg über Manfred Fischbach, und auch Jürgen Rädlein stand ihm bei seinem 3:1 gegen Alexander Zeuss in nichts nach. Somit hieß es nach dem ersten Durchgang lediglich 4:5 aus Sicht der Gastgeber.
Anschließend lieferten sich Roland Lorek und Miroslav Hurina im Spitzeneinzel eine sehenswerte Partie, die der Altenkunstadter knapp mit 11:6 im letzten Satz für sich entschied. Zeitgleich fehlte Michael Schäfer gegen den unangenehmen Materialspieler Frank Zeller das nötige Quäntchen Glück. Nach der darauffolgenden Fünf-Satz-Niederlage von Christian Raum, der sich nach einer 2:0-Satzführung noch seinem Kontrahenten Holger Funke geschlagen geben musste, führten die Gäste vorentscheidend mit 8:4. Danach verkürzte der erneut blendend aufgelegte Klaus Mehl mit seinem druckvollen Konterspiel gegen Tino Zasche ohne Satzverlust auf 5:8.
Die Schlussgruppe machte es dann noch einmal extrem spannend. Zuerst bog Frank Zebunke gegen Alexander Zeuss einen 0:2-Satzrückstand nach Abwehr eines Matchballes noch in einen Fünf-Satz-Sieg um. Auch bei Jürgen Rädleins Erfolg über Manfred Fischbach hieß es anfangs 0:2, aber der Postler entschied die Partie mit ungemeinem Siegeswillen noch für sich.
Im abschließenden Schlussdoppel mussten dann aber Lorek/Zebunke die Überlegenheit von Hurina/Funke anerkennen. Relativ chancenlos unterlagen sie mit 0:3 und verpassten so das mögliche Remis, das nach 7:5 Punkten in den Einzeln verdient gewesen wäre.
fz