"Die Feuerwehr hat alle an sie gestellten Anforderungen erfüllt. Sie war Tag und Nacht alarmierbar und einsatzfähig", konstatierte Kommandant Markus Stedler bei der Generalversammlung der Feuerwehr Bad Rodach in der Gerold-Strobel-Halle. Er fügte hinzu, dass die Kameraden durch 28 Gruppenführer und zehn Zugführer bestens geführt würden. In Bad Rodach bestehe im Hinblick auf die Personalsituation kein Grund zur Klage. Immerhin seien 197 Einsätze mit rund 1000 Stunden zu verzeichnen gewesen. "Dahinter steckt im abgelaufenen Jahr eine bewundernswerte Einsatzbereitschaft jedes aktiven Mitglieds, die zu einer beispielhaften Leistungsstärke führt", lobte der Kommandant.

Stedler führte weiter aus, dass die First Responder 141-mal im Einsatz waren und dass es zusammengerechnet seit der Gründung im Dezember 2000 immerhin 3113 Einsätze gewesen seien. Sechs Hauptübungen und 56 Gruppenübungen wurden abgehalten. Daneben standen zahlreiche Dienstbesprechungen, Lehrgänge und Ausbildungen auf dem Programm. Als großartig bezeichnete der Kommandant die 90 Feuerwehrleute, die sich anlässlich der Brandschutzwoche bei einer Übung an der Firma Valeo beteiligten. Mit einer Gruppe konnte das Abzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" erfolgreich abgelegt werden.

Die vorhandenen Fahrzeuge und Geräte befänden sich in einem guten Zustand, insbesondere die Schlauchpflegeanlage mit 600 Schläuchen. Insgesamt seien 940 Stunden für Pflege aufgewendet worden, berichtete der Kommandant. Zusammen mit der Stadt Bad Rodach und dem Kreisfeuerwehrverband sei ein Informationsabend unter dem Thema "Einsatztaktik für Führungskräfte" veranstaltet worden.

Entschieden trat Stedler dem Vorwurf entgegen, dass keine Kameradschaft gepflegt werde: "Diese ist bei uns vorhanden."

Vereinsvorsitzender Peter Schätzlein ließ wissen, dass der Mitgliederstand 303 beträgt. Er sagte: "Es war ein gutes 2019." Und erinnerte an den geselligen Teil des abgelaufenen Jahres. Diverse Anschaffungen durch den Feuerwehrverein konnten vorgenommen werden, so unter anderem eine Fire-and-Sound-Box, ein Schlaucheinbindegerät und ein System von Unterlegehölzern. Der Wunsch des Vorsitzenden "Helft weiter mit, um solch schöne Feste und Veranstaltungen mitzuerleben" war unüberhörbar.

Ebenso zeugte der Jugendbericht von Kevin Weinhold von unermüdlichen Aktivitäten der zwölf Jugendlichen. 71 Übungen wurden abgehalten und 175 Stunden aufgewendet. Beim Jugendleistungsmarsch in Dietersdorf errangen die Bad Rodacher den 2. Platz. Die Jugend besuchte den Berufsfeuerwehrtag in Heldritt, legte erfolgreich die Jugendflamme und die Bayerische Jugendleistungsprüfung ab und beteiligte sich am Bezirksjugendleistungsmarsch in Hof.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD), dass die Feuerwehr immer Flagge zeige und dass an der Tradition festgehalten werde. "Wir haben eine starke Wehr", meinte er. Auch vom Kreisbrandmeister Detlef Schoder kam ein dickes Lob: "Ihr seid eine Vorzeige-Feuerwehr, die Ausbildung ist extrem vorbildlich und es wird zielstrebig gearbeitet." KBM a.D. Helmut Halboth bedankte sich für seinen würdigen Abschied aus dem aktiven Dienst. Doris Weidner