Die Wege am Kanal dienen der Sicherheit

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Die Wege am Kanal dürfen laut Eigentümer Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg zur Erholung von Privatpersonen genutzt werden, allerdings mit Einschränkungen. Die Sicherheit des Verkehrs auf der Wasserstraße hat Vorrang. Foto: Nicolas Armer, dpa, Archiv
Die Wege am Kanal dürfen laut Eigentümer Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg zur Erholung von Privatpersonen genutzt werden, allerdings mit Einschränkungen. Die Sicherheit des Verkehrs auf der Wasserstraße hat Vorrang. Foto: Nicolas Armer, dpa, Archiv

Fußgänger sind auf den Wegen entlang des Main-Donau-Kanals willkommen. Radeln darf man dort auch, aber nicht mit dem E-Bike.

Gerade in der warmen Jahreszeit laden die Betriebswege entlang des Main-Donau-Kanals dazu ein, sie zur Erholung an der frischen Luft und am Wasser zu nutzen. Fußgängern und Radfahrern ist das erlaubt, heißt es in einer Pressemitteilung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Nürnberg. Was meistens nicht bekannt ist: Bei diesen Betriebswegen handelt es sich um Eigentum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Viele denken, dass es ausschließlich Rad- bzw. Fußwege seien.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg (WSA) ist für die Unterhaltung des Main-Donau-Kanals zuständig. Die Betriebswege wer-den von den Beschäftigten des WSA dazu genutzt, jederzeit schnell und ungehindert an den Kanal zu kommen. Das ist im Falle einer Havarie auf dem Kanal absolut notwendig, um schnell Hilfe leisten zu können. Aber natürlich auch, um die Uferbereiche in sicherem Zustand zu erhalten. Das ist die Hauptaufgabe der WSV, hierfür zu sorgen. Die Beschäftigten fahren dafür meist mit ihren Dienstwagen auf diesen Wegen und kontrollieren unter anderem die Strecke oder führen notwendige Grundwassermessungen durch.


Kein Viehweg

Es ist nicht erlaubt, in diesen Bereichen zu zelten, zu reiten, Vieh zu treiben oder mit Kraftfahrzeugen, Kleinkrafträdern sowie E-Bikes auf den Wegen zu fahren. Schilder am Betriebsweg weisen hierauf hin. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg betont aber, dass Fußgänger und Radfahrer gern gesehene Gäste auf den Betriebswegen des Main-Donau-Kanals sind. red