Die Verbindungsstraße von Kasberg nach Rangen soll saniert werden. Eine Million Euro soll das Projekt kosten, bei dem die Straße auf fünf Meter und zwei Meter Bankette erweitert werden soll. Geschlossen sind die Bürger gegen das Projekt und verweigern auch eine Landabtretung.
"Alle Bürger sind dagegen, dass die Straße so gebaut wird. Sie brauchen Land, um die Straße zu verbreitern. Kein Landwirt ist bereit, Land abzugeben", sagte Bernd März, der Ortssprecher aus Rangen, zu Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla (SPD) über die geplante "Autobahn", wie sie spöttelnd genannt werde, und überreichte eine Unterschriftenliste. "Dann ist das Projekt gestorben", antwortete das Gräfenberger Stadtoberhaupt.
Genau diese Reaktion hatten die Bürger aus Rangen, die im historischen Rathaus in Gräfenberg zur Bürgerversammlung gekommen waren, erwartet und befürchtet.