Eine heftige Quittung bekam eine 51 Jahre alte Frau vor Gericht, weil sie einen Teil ihrer Einkäufe an der Selbstscan-Kasse eines Supermarkts vorbeigeschmuggelt hatte. Richterin Sieglinde Tettmann ver...
Eine heftige Quittung bekam eine 51 Jahre alte Frau vor Gericht, weil sie einen Teil ihrer Einkäufe an der Selbstscan-Kasse eines Supermarkts vorbeigeschmuggelt hatte. Richterin Sieglinde Tettmann verhängte eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten, die sie noch einmal zur Bewährung aussetzte.
"Ich möchte ein normales Leben führen, das ist mein einziger Wunsch", sagte die Angeklagte. Die 51-Jährige hatte im September vergangenen Jahres Pudding, Katzenfutter, Tabletten, eine Flasche "Doppelherz" sowie sechs Kartoffeln an einer Selbstscan-Kasse vorbeigeschmuggelt.
Wegen 15 Euro ...
Der Gesamtwert der Waren lag bei 15 Euro. Den Rest ihres Einkaufs hatte sie ganz normal bezahlt.
Die Kassiererin am Infopunkt des Markts schöpfte Verdacht, weil die Einkäuferin sichtlich nervös war. "Ich habe gehört, dass etwas in der Tasche geklappert hat, als sie die Waren eingepackt hat", erzählte die Kassiererin im Zeugenstand.
Tatsächlich zeigte sich die Angeklagte ihr gegenüber äußerst unkooperativ. Sie wollte sie nicht in die Tasche schauen lassen. Erst als der stellvertretende Filialleiter eingeschaltet wurde, zeigte sie sich einsichtig und geständig.