Konsumfreundliche Rahmenbedingungen wie der Anstieg der Beschäftigung, wachsende Einkommen, stabile Preise und niedrige Zinsen hätten zu einer erfreulichen Entwicklung der Binnenkonjunktur beigetragen, erfuhren die zahlreich zur Versammlung der gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Neustadt (GEG) erschienenen Mitglieder.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Zoufal und der verantwortliche geschäftsführende Vorstand Josef Gerstl erstatteten Bericht. Die GWG ist nach ihren Worten der größte Vermieter in Neustadt mit 921 Einheiten. Die Fluktuationsquote betrage nur 8,8 Prozent, das seien 80 Wohnungswechsel. Von den Umsatzerlösen von insgesamt 4 636 000 Euro seien 800 000 Euro durch Fremdleistungen in die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes investiert worden. Gerstl betonte: "Den Mietern sollte auch in Zukunft ein schönes und sicheres Zuhause angeboten werden."
2017 hat die GWG mit der energetischen Modernisierung im Baugebiet Süd begonnen. Modernisiert werden insgesamt 34 Wohneinheiten. Aufsichtsrat und Vorstand haben gemeinsam den Neubau von 19 Wohnungen auf dem Grundstück der GWG in der Sudetenstraße 27 beschlossen. Der Baubeginn war bereits im April 2017. Hier werden über drei Millionen Euro investiert. Die durchschnittliche Wohnungsmiete beträgt 4,19 Euro pro Quadratmeter und Monat. 1475 Mitglieder halten ein Gesamtgeschäftsguthaben von 3 250 000 Euro. Zoufal konnte den Anwesenden einen Bilanzgewinn in Höhe von 466 390 Euro mitteilen. red