Erlangen — Seit knapp 20 Jahren sorgt die Erlanger Tafel für bedürftige Menschen. Aktuell gerät sie jedoch an ihre Grenzen. Wie die Leiterin der Tafel, Gertrud König, berichtet, gibt es derzeit einen Engpass, sodass sie nicht wisse, wie die tägliche Arbeit weiter abgesichert werden könne.
Die Zahl der Familien und Einzelpersonen, die sich Lebensmittel nicht selbst kaufen können, wurde in den letzten Wochen immer größer. Dazu kommen die vielen neuen Flüchtlinge, denen ebenfalls das Geld zum Einkaufen fehlt.

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Möglich wird die Hilfe der Tafeln, weil Bäcker, Fleischer, Einzelhändler, Supermärkte und lebensmittelverarbeitende Betriebe das Hilfsangebot unterstützen, teilt König in einer Presseerklärung mit. Doch die Waren müssen auch abgeholt, sortiert und ausgegeben werden. Daher ruft die Diakonie Erlangen Menschen in der Stadt und im Landkreis Erlangen-Höchstadt auf, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Jeder kann - frei nach seinem persönlichen Zeitbudget - zum Beispiel einmal im Monat in einer der Ausgabestellen in der Schillerstraße, in Büchenbach oder in Herzogenaurach helfen. Dringend gebraucht werden auch Fahrer und Beifahrer, die mit dem Fahrzeug der Tafel Lebensmittel in den Märkten einsammeln.
"Bitte helfen Sie uns, dass wir auch weiter für die Bedürftigen in Erlangen da sein können", unterstreicht Gertrud König den Wunsch und hofft darauf, dass sich viele Menschen finden, die die Tafel unterstützen. Interessierte können sich bei der Diakonie Erlangen in der Raumerstraße 9 oder telefonisch unter 09131/6301-129 melden. red