Der Beschluss für die Änderung der Gemeindegrenze stammt schon aus dem Jahr 1996, wurde seitdem aber nicht vollzogen. Damals hieß es im Kupferberger Stadtrat: Der beantragten Gemeindegrenzänderung im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße B 289 in Richtung Hermes wird zugestimmt. Die Teilfläche von zirka 3,5 Hektar aus dem Grundstück Flurnummer 1144 und die Wegfläche von 0,3179 Hektar aus der Gemeindeverbindungsstraße 7 (Straße nach Hermes) werden aus dem Gemeindegebiet Kupferberg aus- und in das Gemeindegebiet Marktleugast eingegliedert.
Der Beschluss wurde bislang nicht vollzogen, da die Stadt Kupferberg diesen im Kontext mit dem Wasserliefervertrag des Marktes Marktleugast gesehen hat. Wegen der dringenden Marktleugaster Anfrage stimmte der Stadtrat nun in seiner Sitzung am Dienstagabend zu, diesen Beschluss jetzt zu vollziehen. Wie Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) zudem erklärte, hat das Landratsamt Kulmbach bezüglich des Jagdrechtes mitgeteilt, dass dies keinerlei Auswirkungen auf das Eigenjagdrevier der Hospitalstiftung hat.
In Sachen "BayernWLAN" beantragt der Stadtrat Kupferberg aus dem Programm des Freistaates die Errichtung eines Hotspots in Rathausnähe. Näheres soll bei einem Ortstermin mit Vodafone festgelegt werden. Dem Stadtrat ist bewusst, dass für die Kommune Kosten für den Betrieb der WLAN-Hotspots anfallen.
Der Stadel am Pfarrteich hat in enger Zusammenarbeit der Firma Zeitler aus Münchberg-Sauerhof und des Kupferberger Bauhofes eine neue Bedachung aus Trapezblech erhalten, informierte Bürgermeister Kolenda die Gremiumsmitglieder. An Kosten sind 19 967 Euro angefallen; die Maßnahme ist damit um 500 Euro günstiger als angeboten.


Ärger um Aufschüttung

Gegen die geplante Geländeaufschüttung um zwei Meter der Bauwerber Daniela Reuther und Matthias Lauterbach, Sonnenhang 21, haben die Nachbarn Einwände erhoben. Beim Ortstermin sprachen sich die Bürgermeister und Stadträte dafür aus, es im gegenseitigen Einvernehmen zu lösen. Ein Beschluss wurde deshalb zurückgestellt.
Während der Sommerferien hat der Kupferberger Stadtrat den bestehenden Stiftungsausschuss zum beschließenden Ausschuss bestimmt, um notwendige Entscheidungen bei der vertraglichen Abwicklung der Betriebsträgerübernahme der Kindertagesstätte von der Hospitalstiftung auf die Arbeiterwohlfahrt Kulmbach ab September 2016 treffen zu können. Das vorhandene Personal wird von der Awo übernommen.
Aus dem nichtöffentlichen Sitzungsteil gab Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) bekannt, dass der Städtische Bauhof an der Wasserversorgung zum Anwesen Weis, Hofer Straße 44, Sanierungsarbeiten durchgeführt hat. Zudem ist zur besseren Trinkwasserversorgung des Sonnenhanges, Ortsteil Straßenwirtshaus, und der Familie Weis die Errichtung einer Druckerhöhungsanlage im Heimgarten vorgesehen. Auch wird an der unteren Grundstücksgrenze des Anwesens Straßenwirtshaus ein Trinkwasserübergabepunkt geschaffen, damit die zwei Häuser an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen werden können. Die Gesamtkosten bezifferte das Stadtoberhaupt mit rund 85 000 Euro. Zudem prüft das Büro Architekten und Ingenieure Kromer+Ott aus Neudrossenfeld, ob der Trinkwasseranschluss des Ortteils Alte Schmölz vom Hochbehälter am Galgenberg aus möglich wäre. Dabei ist ebenfalls zu klären, ob der an die Stadt Kupferberg ergangene Förderbescheid auf diese Maßnahme übertragen werden kann.