Es wird Frühjahr: Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 66 auf 1758 Personen verringert, berichtet die Agentur für Arbeit aus ihrer Haßberge-Statistik für März.
Das waren 38 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 3,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,5 Prozent.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 64 Stellen auf 512 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 97 Arbeitsstellen mehr.
Die Agentur in Schweinfurt ist für die gesamte Region zuständig; das sind die Landkreise Haßberge, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Schweinfurt sowie die Stadt Schweinfurt. Für den Kreis Haßberge unterhält die Agentur eine Geschäftsstelle in Haßfurt.
Wie erwartet ging die Arbeitslosigkeit im März gegenüber den Vormonaten zurück, verlautet weiter aus der Behörde, allerdings nur relativ moderat.
In der Region Main-Rhön waren im Berichtsmonat 9673 Menschen arbeitslos gemeldet, 264 weniger als im Februar. Gegenüber dem Vorjahr allerdings gab es im März 205 arbeitslose Menschen mehr. Die Frühjahrsbelebung ist deutlich.
"Die höhere Zahl an gemeldeten arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Vorjahr ist kein Anzeichen einer abklingenden Konjunktur", stellt Thomas Stelzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt klar, "sie ist vielmehr zum großen Teil das Ergebnis des verstärkten Zuzuges von Menschen aus dem Ausland, die nun zusätzlich als Arbeitslose gezählt werden. Damit beeinflusst die hohe Zahl an geflüchteten Menschen, aber auch der Zuzug aus überwiegend osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten allmählich auch den regionalen Arbeitsmarkt". Die Zahl arbeitsloser Menschen ausländischer Nationalität in der Region stieg in einem Jahr um 38,8 Prozent (1484). Damit waren im März 15,3 Prozent aller Arbeitslosen im Agenturbezirk Ausländer. Die größte Gruppe (328) sind Syrer. "Hier darf aber nicht der Eindruck entstehen, die Zuwanderung erfolge ausschließlich in die Arbeitslosigkeit und damit in die Sozialsysteme", sagt Stelzer klar. "Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer hat zugenommen." red