Gleich zwei Highlights gab es bei der Hauptversammlung der Schützengesellschaft (SG) Coburg 1354: Martin Gottfried wurde für seine Verdienste um die Schützenjugend mit dem Jahresteller ausgezeichnet und mit Christine Zeitner ist erstmals seit Bestehen der SG Coburg eine Frau in den Vorstand gewählt worden.

Der Jahresteller ist eine der höchsten Ehrungen der Schützengesellschaft Coburg. Oberschützenmeister Stefan Stahl sagte, diese Auszeichnung habe 2020 coronabedingt lange Zeit im Tresor geschlummert. Doch nun werde sie vergeben, denn Gottfried habe sich immer für die Jugend eingesetzt, dabei auch um sein Budget gekämpft, was ihm gerne bewilligt worden sei.

Die Schützengesellschaft Coburg habe sich Gedanken über ihre Zukunft gemacht, sagte Stahl. Die Vereine in Lichtenfels und Bad Neustadt hätten es vorgemacht und eine Schießhalle für moderne Disziplinen gebaut. Hier könne sowohl klassisches Sportschießen als auch dynamisches Pistolenschießen und Westernschießen trainiert werden. Mittel- bis langfristig sei es wahrscheinlich für die Zukunft der SG nicht schlecht, hier ihr Portfolio zu erweitern. Bevor es in konkrete Planungen gehe, müsste sich zuerst die ganze Situation rund um Corona wieder stabilisiert haben. Bei den momentanen Materialproblemen sei es unverantwortlich, so ein Projekt anzufassen. Für die Zukunft werde die SG die Entwicklung auf sportlicher Ebene auf jeden Fall beobachten. des