Die "Arche" ist ein globales Slow-Food-Projekt zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Weltweit werden kulinarische Spezialitäten gesammelt, die oft nicht mehr wirtschaftlich waren oder aus der Mode gekommen sind. Ziel sei es, die lokale Tradition und die Identität dieser Lebensmittel zu bewahren, damit der großen Reichtum dieser alten kulturprägender Sorten nicht verloren geht.

Deutschland steuert über 50 Passagiere zu den weltweit rund 2000 Lebensmitteln bei, die in der Arche aufgeführt sind. Und Bamberg hält mit sechs Vertretern den Weltrekord: Neben Rauchbier, Spitzwirsing, Knoblauch, der Kartoffelsorte Bamberger Hörnla und dem Bamberger Rettich wurde nun als jüngster Passagier die Bamberger Birnförmige Zwiebel aufgenommen.

Kein anderer Ort hat zugleich so viele lokaltypische Spezialitäten in die "Arche" einbringen können. "Wir rufen Verbraucher und Gastronomie dazu auf, diese Produkte nachzufragen mit diesen Spezialitäten zu kochen, und diese in Bamberg auf ihren Speisekarten anzubieten", erklärt dazu Andreas Schneider von Slow Food Bamberg. red