Fortschritt bei der Fulda-Main-Leitung in Hessen: TenneT hat den Antrag auf die Bundesfachplanung für Abschnitt A (zwischen den Umspannwerken Mecklar in Ludwigsau und Dipperz bei Fulda) eingereicht. Der Planungsfortschritt enthält einen Vorschlagskorridor und wird mit digitalem Informationsangebot sowie Dialogforen am Mittwoch, 16. Juni, begleitet. Die Bundesnetzagentur führt als verantwortliche Genehmigungsbehörde das formelle Beteiligungsverfahren durch. Der Antrag für Abschnitt B (Dipperz - Bergrheinfeld) folgt im Herbst 2021, teilt Tennet in einer Pressemitteilung mit.

Die Notwendigkeit dieser wichtigen hessisch-bayerischen Verbindung wurde zu Beginn des Jahres wiederholt von Bundestag und Bundesrat bestätigt. Mit den Antragsunterlagen hat TenneT einen 1000 Meter breiten Vorschlagskorridor für einen möglichen Verlauf sowie weitere infrage kommende Alternativkorridore vorgelegt. Der von Fachplanern entwickelte Vorschlagskorridor ist zum jetzigen Zeitpunkt der Planung noch nicht bindend.

Alle infrage kommenden Korridore werden im Rahmen der weiteren Bundesfachplanung detailliert auf ihre Eignung hin untersucht. Erst im darauffolgenden Planfeststellungsverfahren wird innerhalb des festgelegten Korridors der grundstücksgenaue und maststandortscharfe Verlauf für die Fulda-Main-Leitung bestimmt. Als verfahrensführende Behörde entscheidet die Bundesnetzagentur sowohl über den verbindlichen Korridor als auch über den späteren grundstücksgenauen Verlauf. TenneT lädt interessierten Politiker, Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürger im Juni zu Informationsveranstaltungen ein. Über den Link: http://tennet.eu/dialogforum-fulda-main-leitung können sich Interessierte für die Veranstaltung anmelden. Weitere Informationen über die Fulda-Main-Leitung auf der Projektwebsite unter www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/fulda-main-leitung/ red