Der TSV Neunkirchen hat es gegen alle neun Konkurrenten in der Volleyball-Bayernliga-Nord versucht, ein Punkt sprang für den Aufsteiger nicht heraus. Auch im letzten Hinrundenspiel beim SC Memmelsdorf gingen die Brandbacher leer aus, die 2017 eine gehörige Aufholjagd hinlegen müssen, um den Abstieg noch zu vermeiden.

SC Memmelsdorf -
TSV Neunkirchen 3:1
Der TSV trat erneut nicht komplett an: Benjamin Genenger war mit der Jugend unterwegs und Kapitän Tilman Born fiel nach wie vor verletzungsbedingt aus. Schon beim Einschlagen zeigten die Gäste nicht die Entschlossenheit, die nötig ist, um ein knappes Spiel für sich zu entscheiden. Im ersten Satz setzten die Memmelsdorfer Neunkirchen bereits mit dem Aufschlag enorm unter Druck (25:18).
Im zweiten Durchgang sorgte Frank Wägner für Ruhe und höhere Stabilität in der Annahme. Der TSV hielt zwar über weite Strecken mit, brachte in den entscheidenden Phasen jedoch nicht die erforderliche Sicherheit und Konstanz aufs Feld (25:23).
Im dritten Abschnitt nutzten die Brandbacher eine Schwächephase des SC und brachten den Vorsprung ins Ziel (21:25). Allerdings schöpfte Neunkirchen aus dem vierten Satzgewinn der Saison nicht genügend Selbstvertrauen und Schwung. Bei stabiler Annahme fanden zu viele Angriffe des TSV im vierten Durchgang nicht das Feld, zudem verteidigte Memmelsdorf teilweise sensationell. Die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass Neunkirchen Kampfgeist besitzt, muss diesen aber über ein komplettes Spiel zeigen. sl
TSV: Christoph Bosch, Sebastian Bosch, Lohmann, Heermann, Lamberti, Wägner, Tschäche, Henne, Brod, Forster, Nottbeck