Kürzer als sonst üblich gestalteten sich die Berichte aus den Ressorts auf der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Bad Brückenau der Senioren-Union (SEN). Lediglich auf das Sommerfest, den Besuch beim Technischen Hilfswerk in Fulda und das traditionelle Gänse-Essen konnte die Vorsitzende Hildegard Schöbel-Bossinger zurückblicken. "Alle anderen ins Auge gefassten Veranstaltungen mussten wir wegen Corona abblasen", stellte sie mit Bedauern fest. "Wir hoffen aber auf bessere Zeiten".

Die Rednerin sprach anschließend einige Eckpunkte aus dem geplanten Programm für das laufende Jahr an. Zu den Angeboten gehören eine Betriebsbesichtigung Ende April, eine Schulung über den Umgang mit dem Smartphone im Mai und ein Besuch beim Gefechtssimulationszentrum der Bundeswehr in Wildflecken im Juni. Auf der Agenda stehen darüber hinaus das Sommerfest im August und die adventliche Zusammenkunft im November. Über die genauen Termine mit Uhrzeiten werden die Mitglieder nach Auskunft der Organisatoren zu gegebener Zeit noch gesondert informiert.

Die Finanzen des Ortsverbandes gut im Griff hat Kassierer Reinhold Hahn. Ihm bestätigte die Versammlung erneut eine "vorbildliche Buchführung".

Schon länger der Senioren-Union die Treue halten Roswitha Reder, Walter Gutmann, Rolf Mozer und Michael Mack. Sie sind seit 15 Jahren dabei. Auf zehnjährige Mitgliedschaft zurückblicken können Rudolf Wallrab, Waldtraut Bittcher, Friedrich Baadke, Rolf Rück und Waltraut Mozer.

Einige Ausführungen zu Strukturen und Regularien der bayernweiten Senioren-Union machte deren Bezirksvorsitzender Walter Gutmann. Er ging in seinen umfangreichen Ausführungen auch auf die weltpolitische Lage ein. Scharfe Kritik gab es von ihm an den aktuell diskutierten Hilfs- und Entlastungsprogrammen der Bundesregierung für die Bürger, in denen seiner Ansicht nach die Rentnerinnen und Rentner überhaupt nicht berücksichtigt würden. "Da sollten wir unsere Stimme erheben", so Gutmann wörtlich, der in diesem Zusammenhang dafür plädierte, die Arbeit der einzelnen SEN-Kreisverbände künftig besser untereinander zu vernetzen.

Nachdem die Tagesordnung abgearbeitet worden war, bedankte sich Gundula Langeworth im Namen der SEN-Mitglieder bei der Ortsvorsitzenden Hildegard Schöbel-Bossinger für deren "unermüdlichen Einsatz" mit einem Präsent. Zum Abschluss stellte der Regionalbeauftragte Bertram Muth noch kurz die Hanns-Seidel-Stiftung vor. bpr