Das diesjährige Reiseziel des Gesangvereins Aschach war der Lago Maggiore. Bei regnerischem Ausflugsbeginn begann die Busreise um 5 Uhr in Aschach über Ulm, Bregenz, Chur durch den San-Bernadino-Tunnel. Hier war ab sofort herrlichstes Sommerwetter angezeigt, und mit dem wunderschönen Bergpanorama stellte sich auch sofort die entsprechende Urlaubsatmosphäre ein. Um 16 Uhr erfolgte die erste Seeberührung in Locarno an der Nordspitze des 62 km langen Lago Maggiore. Weiter ging es an malerischen Seestränden und Villen entlang der schmalen Seestraße vorbei zum Urlaubsziel Verbania-Intra. Die Reisegruppe wollte sich einen ersten Eindruck vom Strandgeschehen und der Stadt machen und bummelte entlang der Seepromenade durch die wunderschönen engen Gässchen der Altstadt, bei dem sich niemand dem südländischen Flair entziehen konnte.
Der zweite Tag führte die Reisegruppe zu den Borromäischen Inseln, die sich alle im Besitz der Familie Borromeo befinden. Erstes Ziel war die Insel Isola Bella. Hier breitet sich ein prunkvoller Barockpalast mit einem wunderschönen italienischen Garten und Pflanzen und Blumen verschiedenster Herkunft aus. Nun ging das Inselhüpfen weiter, vorbei an der unbewohnten kleinen "Liebesinsel" zur malerischen Fischerinsel Isola dei Pescatori. Sie ist die einzige der fünf Seeinseln, die seit Beginn des 14. Jahrhunderts bis heute dauerhaft bewohnt ist. Hier konnte man die leckeren Fischvariationen genießen.
Zurück am Festland, wurde das Seestädtchen Stresa mit den Strandvillen besucht. Die mondänen Bauten vermittelten einen Eindruck von dem sich daraus entwickelnden prunkvollen Strandleben dieser Stadt.
Der dritte Tag führt die Urlaubsgruppe in die Schweiz ins wunderschöne idyllische Verzascatal, eines der typischen wilden Täler mit steilen Hängen und unzähligen Wasserfällen im Kanton Tessin. Die pittoresken Dörfer mit ihren Steinplattendächern sowie der smaragdgrüne Fluss Verzasca mit den großen aalglatten Steinfelsen, auf dem sich die Badegäste tummelten, hinterließen ein beeindruckendes Erlebnis. Hier konnte man die Naturgewalten erkennen, die über Millionen von Jahren diese Landschaft formten. Zum Schluss dieses Tages war noch ein Aufenthalt in der Stadt Locarno angesagt, das zum Flanieren an der Strandpromenade sowie zum Besuch des Piazza Grande, einer der schönsten Plätze der Schweiz, einlud.
Der letzte Tag läutete leider die Heimreise über die schon eingangs beschriebene Reiseroute ein. red