Der Dachverband kämpft weiter gegen Straßenausbaubeitragssatzungen

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Ehrungen und Scheckübergabe bei den Siedlern Tiefenstein (von links): Mathias Langbein, Rüdiger Rößle, Ulrike Langbein, Monika Tauer, Roswitha Bauer, Werner Bauer, Hans-Jürgen Amend Foto: Martin Koch
Ehrungen und Scheckübergabe bei den Siedlern Tiefenstein (von links): Mathias Langbein, Rüdiger Rößle, Ulrike Langbein, Monika Tauer, Roswitha Bauer, Werner Bauer, Hans-Jürgen Amend Foto: Martin Koch

Das Thema Straßenausbaubeitragssatzungen ist in Bayern noch nicht erledigt. Hans-Jürgen Amend, stellvertretender oberfränkischer Bezirksvorsitzender vom Verband Wohneigentum, beric...

Das Thema Straßenausbaubeitragssatzungen ist in Bayern noch nicht erledigt. Hans-Jürgen Amend, stellvertretender oberfränkischer Bezirksvorsitzender vom Verband Wohneigentum, berichtete bei der Siedlervereinigung Tiefenstein am Freitag von einer Anhörung im bayerischen Landtag im Juli 2015. Danach habe es zwar einige Gesetzentwürfe verschiedener Parteien gegeben, aber tatsächlich stehe eine Entlastung der bayerischen Häuslebauer noch in weiter Ferne.
Die Straßenausbaubeitragssatzungen gibt es nicht in allen bayerischen Städten und Gemeinden, aber dort, wo es sie gibt, könnten sie für Haus- und Grundeigentümer zum finanziellen Ruin werden, sagte Amend. Nicht jeder Grundeigentümer könne mehrere Tausend Euro aufbringen, nur weil die Straße saniert werden solle. "Viele Gemeinden lassen die Straßen verkommen, so dass diese total saniert werden muss", schimpfte Amend. 1#googleAds#100x100 Der Straßenausbaubeitrag sei eine der ungerechtesten Abgaben, die in Deutschland existierten. Der Verband setze sich für dessen Abschaffung ein und denke auch über ein Volksbegehren nach. Der Verband Wohneigentum ist der Dachverband der meisten Siedlervereine und Siedlergemeinschaften in Bayern und Oberfranken.
Hans-Jürgen Amend kündigte an, dass im Rahmen der Landesgartenschau in Bayreuth am Samstag, 6. August ein Siedlertag stattfinde. Von Freitag, 30. Juli bis Sonntag, 7. August werde es eine "Siedlerwoche" auf der Landesgartenschau geben.
Mathias Langbein, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Coburg-Tiefenstein, freute sich über seine engagierten Mitglieder, die ein umfangreiches Jahresprogramm möglich gemacht hatten. Das reichte vom Seniorennachmittag über die Osternestsuche, das Sommerfest bis hin zur Siedlerolympiade. Zum Jahresende 2015 waren 75 Siedlerstellen in Tiefenstein Mitglied bei der Siedlergemeinschaft. Im vergangenen Jahr seien im Siedlerheim eine neue Heizung und ein neuer Küchenblock eingebaut worden. "Wir haben jetzt ein richtig schönes Siedlerhaus", freute sich Mathias Langbein, der auch Mitglied im Coburger Stadtrat ist.
Am Aschermittwoch, 10. Februar, wird es einen Kehraus im Siedlerheim geben. Am Gründonnerstag, 24. März, werde der Grüü Hous die Osternester in Tiefenstein verstecken, kündigte Mathias Langbein an. Am Himmelfahrtswochenende wollen die Tiefensteiner Siedler ihren Partnerverein im niederösterreichischen Traiskirchen besuchen. Weitere Termine im Jahresprogramm: Sonntag, 10. Juni, Wanderung; Samstag, 30. Juli, Sommerfest in Tiefenstein; Sonntag, 25. September, Siedlerolympiade; Montag, 31. Oktober, Halloween; Sonntag, 27. November, Adventsfeier.
Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Roswitha und Werner Bauer sowie Natalie Schneyer geehrt. Die Silberjubilare (25 Jahre) sind Mathias Langbein und Eherfrau Ulrike sowie Rüdiger Rößle. Rubinjubilarin (40 Jahre) ist Ursel Spörl. Die Ehrennadel des Verbandes in Bronze gab es für Monika Tauer in Würdigung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit in verschiedenen Vorstandsämtern. mako