Seit fünf Jahren bebt einmal im Jahr der Heßdorfer Ortsteil Klebheim, so auch heuer wieder bei der "5. Klebheimer Zeltkerwa". Als Bürgermeister Horst Rehder (BB) beim Anstich feststellte: "Nirgendwo ist es schöner zum Kerwafeiern als in ... ", schallte ihm lautstark "Klebheim" entgegen. "Nirgendwo im Seebachgrund, im Landkreis oder Mittelfranken wird im Spätsommer so oft gefeiert wie bei uns", stellte der Bürgermeister fest.
Mit dem Trinkspruch: "Lieber soll die Welt verderben, als an Durst ein Franke sterben! Denn wer je den Durst mit Bier gelöscht, wird wieder danach streben. Ein guter Trunk ist niemals schlecht, drum lasst uns unseren Krug erheben", eröffnete Rehder die Zeltkerwa.
Lob vom Gemeindeoberhaupt gab es für das liebevoll geschmückte Zelt: "Das ist das schönste Kirchweihzelt im Seebachgrund." Die Kerwa begann am Freitagfrüh ganz gemütlich beim Breznwirt (Gasthaus Staudigel) mit einer deftigen fränkischen Schlachtschüssel und wurde am Abend im Zelt fortgesetzt. Von Beginn an sorgte der "Weisendorfer Sound Express" für Stimmung und ließ tatsächlich das Zelt beben. Zu Beginn wies Stefan Leipold, der Vorsitzende des Traditionsvereins Klebheim, auch auf die "Bar Special 1027" hin. Nach einer langen Nacht an der rustikalen Bar waren die Ortsburschen am Samstag beim Aufrichten des Kerwabaumes gefordert und am Abend stieg die Party mit "Noise". Der Sonntag begann mit einem Kinderflohmarkt und im Zelt konnten am Nachmittag die selbst gebackenen Kuchen genossen werden. Am Abend trafen sich die Freunde des Schafkopfes, und am Montagabend hieß es dann: "Edelherb rockt Kleba", und ein letztes Mal bebte das Zelt.