Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Haßberge von November auf Dezember um 42 auf 1166 Personen gestiegen. Das waren praktisch genau so viele wie vor einem Jahr (-1). Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 2,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,4 Prozent. Dabei meldeten sich 424 Personen arbeitslos, 20 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 382 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-3). Diese Zahlen nennt für den letzten Monat des Jahres 2018 die Agentur für Arbeit in Schweinfurt. Sie ist zuständig für die Region Main-Rhön mit den Landkreisen Haßberge, Schweinfurt, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sowie den Städten Schweinfurt und Bad Kissingen; sie betreibt eine Dienststelle in Haßfurt.

Seit Jahresbeginn gab es im Landkreis Haßberge insgesamt 5299 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 331 im Vergleich zum Vorjahr; dem gegenüber fanden 5324 Arbeitslose (-517) wieder eine Arbeit. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen ist im Dezember um 30 Stellen auf 752 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 35 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 96 neue Arbeitsstellen, 37 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1531 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 414.

Aufgrund des milden Winterwetters ist die Arbeitslosigkeit leicht angestiegen, vermeldet die Agentur in ihrem Arbeitsmarktbericht zum Dezember. Betroffen von der Entwicklung waren zum größten Teil Männer, denn überwiegend Männer arbeiten in witterungsabhängigen Berufen oder sind in der Herstellung und der Fertigung tätig. Die Arbeitslosenquote in der Region liegt im Dezember bei 2,8 Prozent - die Verhältnisse im Kreis sind somit durchaus besser. "Darüber hinaus ist in einigen Branchen zum Jahresende ein geringerer Bedarf an Arbeitskräften üblich. Im Dezember laufen eine Vielzahl befristeter Arbeitsverträge aus, gerade in der Produktion und Fertigung sowie auch in den Branchen Verkehr und Logistik", stellt Klaus Seebach, stellvertretender Leiter der Agentur Schweinfurt, fest. "Damit schließen wir ein Jahr ab, das in unserer Region von Stabilität und von einer anhaltenden hohen Nachfrage nach Arbeitskräften geprägt war." red