Irgendwie hatte es allen gefallen, die bei der Mutter- und Vatertagsfeier des VdK-Ortsverbandes im Gasthaus Müller dabei waren. Die kommissarische Kreisvorsitzende Monika Faber zeichnete dabei zusammen mit dem Ortsvorsitzenden Ottmar Vonbrunn folgende Mitglieder aus: für zehn Jahre Brigitte Müller, Helene Fiedler, Hildegard Schmidt und Paul Knörrer. Für 20 Jahre Edgar Höhlein, Konrad Ultsch, Roswitha Hümmer und Renate Schmidt. Für 25 Jahre Christine Züchner und Günter Knorr. Für 30 Jahre Margareta Göhl. Und für 40 Jahre Wolfgang Dietzel.

Dem VdK-Ortsverband Mainroth gehören 84 Mitglieder an, wie Vorsitzender Vonbrunn berichtete. Eine prima Sache sei die Verteilung von Weihnachtstaschen mit Geschenken im Advent 2020 gewesen. In 400 Bittbriefen und Überweisungsträgern wurde die HWH-Sammlung in den vergangenen Jahren durchgeführt. Dafür galt ein Dank der Raiffeisenbank und dem Baugeschäft Göhl für die Unterstützung, denn es wurde ein voller Erfolg. Ziel dabei war auch, das das gesammelte Geld dorthin kommen sollte, wo es benötigt werden. 447,50 Euro gingen an eine Hilfsorganisation im Katastrophengebiet Ahrtal.

Viel erreicht wurde laut Vonbrunn in Sachen Barriererfreiheit in Mainroth. Eine Verbesserung seien hier die abgesetzten Gehwege. Auch der beginnende Ausbau der Brunngasse wurde mit dem VdK-Verband Mainroth vor fast drei Jahren erstmals bei einem Ortstermin erörtert.

Die kommissarische Kreisvorsitzende Monika Faber bedauerte, dass sich in den letzten Jahren im VdK personelle Schwierigkeiten aufgetan haben. Selbst bei den Pflegehilfen, die bei Einkäufen oder Botengängen unterstützen, sei die Anzahl der Teilnehmenden wieder rückläufig. Daher gelte der Aufruf an alle in der Bevölkerung, in diesen sozialen Bereichen wieder aktiver zu werden. Ausbildungen dazu würden angeboten. Das Ehrenamt sei immer eine Stärke des VdK gewesen, dies müsse wieder mehr forciert werden. Auch könne nicht sein, dass Menschen die ein Leben lang gearbeitet haben, für Lebensmittel zur Tafel gehen müssen. Für eine Verbesserung werde sich der VdK weiterhin einsetzen. Einen dringlichen Appell richtete Monika Faber an alle, die leeren Wohnraum haben, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen. rodi