Heckenhof — Ab Donnerstag, 21. August, steht der kleine Ort Heckenhof wieder ganz im Zeichen seiner Kirchweih. Gefeiert wird die Kirchweih im Festzelt bis zum Montag, 25. August, unter der Regie der Kirchweihburschen aus Heckenhof und des Stammtischs "Heckenhofer Bumbara".
Der Stammtisch wurde 1976 gegründet, ein Jahr später stand erstmals das Festzelt. Der Höhepunkt wird wohl der Kirchweihmontag sein, wenn ab 18 Uhr zum 36. Mal das Schubkarrenrennen rund um Heckenhof stattfindet. Die Kirchweih beginnt am Donnerstag mit Kren-fleischessen, dazu spielt die Blaskapelle Hochstahl ab 18 Uhr. Am Freitag, 22. August, werden Schweinshaxen und Krenfleisch serviert, dazu spielt ab 18 Uhr die Kapelle The Teddys.

Rennen mit Schubkarren

Am Samstag 23. August, werden die Kirchweihburschen gemeinsam mit den Mitgliedern des Bumbara-Stammtischs gegen 15 Uhr den Kerwabaum aufstellen.
Abends ab 19 Uhr spielt die Feuerwehrkapelle Altlandkreis Geroldshofen. Mit Rehragout, Sauerbraten und Schweinshaxe können sich die Gäste an diesem Tag stärken.
Am Sonntag, 24., und Montag, 25. August, gibt es verschiedene Braten. Am Sonntag spielen ab 15 Uhr die Fränkischen Dorfmusikanten. Einer der Höhepunkte am Montag ist der Auftritt der Blaskapelle Hochstahl, die ab 18 Uhr aufspielen. Um 18 Uhr steigt auch das traditionelle Schubkarrenrennen rund um Heckenhof. Daran werden sich etwa zehn Jugendliche beteiligen.
Danach wird von Haus zu Haus mit der Blaskapelle Hochstahl gespielt und die Kirchweih wieder eingegraben. Gegen 21 Uhr findet dann die Siegerehrung statt. Das Gasthaus der Kathi-Bräu ist auch heuer Dreh- und Angelpunkt der Kirchweih.
Seit Tagen schon steht dort das große Festzelt, das derzeit noch vielen bei der Kathi einkehrenden Motorradfahrern als Abstellplatz für ihre Motorräder dient. In den vergangenen beiden Jahrzehnten ist die Kathi-Bräu fast so etwas wie eine Institution in Nordbayern geworden. Was vielen Besuchern verborgen bleibt: Das Haus der Brauerei-gaststätte war schon viele Jahrzehnte früher bekannt.

Unter Denkmalschutz

Hier lebte einst die Oberkammerherrin Caroline von Egloffstein, die der Familie von Aufseß entstammt. Ihr Bild hängt heute in der Wirtsstube.
Caroline von Egloffstein stammt aus dem Heckenhofer Schloss, das später zum Gasthaus Kathi-Bräu geworden ist. Das Schloss wurde erstmals 1498 als Lehnsgut erwähnt und ging 1802 in bürgerlichen Besitz über. Heute steht das Schloss unter Denkmalschutz. wo