Die Feuerwehrleute aus Reutersbrunn waren fleißig. Seit dem 14. März dieses Jahres haben sie viele Stunden an ihrem Feuerwehrhaus zugebracht, es erweitert und teilweise neu aufgebaut. Bei einer Zwischenbilanz am Dienstagnachmittag hob Christian Raehse, der Leiter des Bauhofs der Stadt Ebern, das Engagement der Helfer hervor.

Das Feuerwehrgerätehaus steht, kommt man aus Richtung Unterpreppach, rechts vor dem Ortseingang von Reutersbrunn. Schon von weitem ist der Anbau erkennbar, der sich mit seinen roten Backsteinen am noch teilweise stehenden alten Feuerwehrgerätehaus anschließt.

Mehr als doppelt so groß wie bisher wird sich das Feuerwehrgerätehaus nach Abschluss der Bauarbeiten präsentieren. Mittlerweile ist auch das Dach drauf.

"Ihr seid wirklich auf Zack, es macht Spaß, mit euch Reutersbrunnern zusammenzuarbeiten", sagte Christian Raehse, der darauf verwies, dass das schon beim Ertüchtigen des Spielplatzes der Fall war. Raehse erkannte das Engagement der Feuerwehrangehörigen aus Reutersbrunn an, lobte sie, aber auch seine Mitarbeiter im Bauhof Ebern, die sich mit ihren Fachkenntnissen und handwerklichen Fähigkeiten eingebracht haben und noch einbringen werden. Was man bisher sehe, könne als sehr gelungen bezeichnet werden, sagte der Bauhofleiter.

Lob und Dank konnte Winfried Walz, Kommandant der Feuerwehr Reutersbrunn, an die Bauhofmitarbeiter zurückgeben. "Ihr wart immer da, wenn wir euch gebraucht haben, wart immer bereit zu helfen", sagte Winfried Walz.

Nach seinen Worten zählt die Feuerwehr 22 aktive Mitglieder. "Die waren alle in unterschiedlicher Besetzung mit dabei, wenn es etwas zu tun gab, auch noch einige Leute vom Dorf, die nicht unserer Feuerwehr angehören", ergänzte sein Sohn Michael, der das Amt des Zweiten Kommandanten innehat.

Michael Walz ist gelernter Maurer. "Handlanger hatte ich immer genug", freute er sich. Er hofft, dass das auch so bleibt, denn bis zur Einweihung gebe es noch viel zu tun. Alles ging seinen Worten zufolge bisher verletzungsfrei ab, abgesehen von kleineren Blessuren.

Die beiden "Walzn" an der Spitze der Reutersbrunner Wehr haben das Ziel, dass das Equipment der Feuerwehr, welches ausgelagert ist, noch vor Einbruch der kalten Jahreszeit im Feuerwehrhaus untergebracht werden kann. Alles sei bisher selbst gemacht worden, bis auf die Dachbinder und einige elektrischen Arbeiten, sagte Bauhofleiter Christian Raehse. Deshalb sei das für die Stadt Ebern finanztechnisch von erheblichem Vorteil.