Die 25 kreisfreien Städte in Bayern sind nun mit einer Wappen-Stele in der Eingangshalle der Bayerischen Vertretung in Berlin vertreten. Mit dabei natürlich...
Die 25 kreisfreien Städte in Bayern sind nun mit einer Wappen-Stele in der Eingangshalle der Bayerischen Vertretung in Berlin vertreten. Mit dabei natürlich auch die Weltkulturerbestadt Bamberg, vertreten durch Oberbürgermeister Andreas Starke.
Tradition und Moderne
Die 25 Städtewappen zeigen, in alphabetischer Reihenfolge als Vexierbild je nach Betrachtungswinkel wechselnd den Stadtnamen und das Stadtwappen. Die 2,25 Meter hohe Stele schließt nach oben mit einer Raute als Symbol für den Freistaat Bayern ab. Tradition und Moderne sollen sich in der Stele spiegeln: Die traditionell-handwerkliche Fertigung aus einer kupferhaltigen Messinglegierung soll die Tradition der Städte symbolisieren, die Wappendarstellung im Lentikulardruck steht für Modernität, heißt es in einer Pressemitteilung.
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Ein Künstler-Trio aus Gauting mit Rosemarie Zacher hat den Entwurf gestaltet, in Konzeption und Produktion wirkten die Designer Peter Waller und Andreas Linke zusammen.
Bislang waren in der Bayerischen Vertretung nur 71 geschnitzte Landkreiswappen vorhanden, aber nicht die Wappen der kreisfreien Städte. Mehrere Oberbürgermeister haben dies unabhängig voneinander nach ihren Berlin-Besuchen angesprochen.
Daher gibt die Bayerische Vertretung nun einer symbolischen Darstellung der 25 Städte Raum: Amberg, Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Fürth, Hof, Ingolstadt, Kaufbeuren, Kempten, Landshut, Memmingen, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Schwabach, Schweinfurt, Straubing, Weiden in der Oberpfalz und Würzburg.
Bayerns Bundesratsminister Marcel Huber dankte den 25 kreisfreien Städten: "Mit der Wappen-Stele des Bayerischen Städtetags sind die kreisfreien Städte in der Bayerischen Vertretung in Berlin prominent vertreten." Gleichzeitig würdigte Huber die starken und leistungsfähigen Kommunen: "Als Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gestalten Sie in unserer bayerischen Heimat maßgeblich die Zukunft mit. Sie machen Ihre Städte zu Motoren für Wachstum, Dynamik und Innovation. Damit bringen Sie nicht nur Ihre Städte, sondern auch Bayern als Ganzes voran. Geht es den Kommunen gut, dann geht es Bayern gut. Deshalb gilt für uns Bayern: Der Freistaat ist und bleibt Anwalt für unsere Städte und Kommunen."
Gegründet 1896
Der Bayerische Städtetag ist der Verband der zentralen Orte Bayerns.
Der Bayerische Städtetag ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit verfassungsmäßigen Rechten, wie einem Anhörungsrecht im Bayerischen Landtag. Der Bayerische Städtetag vertritt die Interessen der Städte und Gemeinden, insbesondere gegenüber Landtag und Staatsregierung. Gegründet wurde der Bayerische Städtetag - als ältester kommunaler Spitzenverband in Bayern - im Jahr 1896. Städte und Gemeinden können sich freiwillig zur Mitgliedschaft entscheiden. Neben allen 25 kreisfreien Städten und allen 29 Großen Kreisstädten sind über 200 weitere kreisangehörige Städte, Märkte und Gemeinden Mitglied. Die Bandbreite der rund 270 Städtetagsmitglieder reicht von Gemeinden mit knapp 3000 Einwohnern bis zur Landeshauptstadt München mit 1,5 Millionen Einwohnern. Insgesamt vertritt der Bayerische Städtetag über sieben Millionen Menschen.
red