von unserem Mitarbeiter Franz Galster

Gosberg — Auf der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg hat Gemeinschaftsrat Ernst Strian ein heikles Thema angesprochen. Im VG-Bereich gebe es zum großen Teil kein Trennsystem beim Abwasser.
In früheren Jahren war das Mischsystem Bedingung für die staatliche Förderung. Damit kommt heute ein beträchtlicher Abwasseranteil aus dem Regenbereich in das Klärsystem und erhöht laut Strian so unnötig das Volumen. Geschäftsführer Karl Heinz Dittrich verwies darauf, dass das Reinigen und Befahren der überörtlichen Kanäle mehr Klarheit schaffen soll. Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU) als Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er dafür drei Angebote vorliegen habe.
Der Auftrag für die Kanalarbeiten ging an eine Firma aus Kaufbeuren. Die Arbeiten haben ein Volumen von 64 330 Euro.
Aufgaben wie die Schadensklassifizierung, die Aufnahme in den Kataster und auch eine Bewertung sind gefragt. Dazu zählt auch die Thematik, wie man unnötiges Abwasser aus dem Kanalklärsystem herausbekommt. Zeißner stellte zudem das Verbundprojekt im Landkreis Forchheim zur Vermögensermittlung und Anlagenbuchhaltung in den Kommunen vor. Die Kämmerin des Landkreises, Carmen Stumpf, hatte dies zusammen mit einer Beratungsfirma angestoßen.

Erfassung des Vermögens

Kern ist die Erfassung und Bewertung des gesamten Gemeindevermögens wie Straßen, Gebäude wie Rathaus, Schulen oder Feuerwehrhäuser, Grundstücke.
Die Gemeinschaftsverwaltung kam zur Auffassung, dass die Erfassung des gesamten Gemeindevermögens eine sinnvolle Maßnahme ist und intern durchgeführt werden soll.