Schwedische Tradition erobert den Stadtteil am Wolfgangsee

1 Min
In Wüstenahorn wurde das Knutfest gefeiert und dabei Christbäume verbrannt.
In Wüstenahorn wurde das Knutfest gefeiert und dabei Christbäume verbrannt.
Wolfgang Desombre

Der Stadtteil Wüstenahorn feierte einen Höhepunkt im Terminkalender: Das bekannte schwedische Knutfest lockte zahlreiche Besucher aus dem Stadtteil und der Umgebung zum Wolfgangsee. Gleichzeitig bot der Ort einen bunten Auftakt ins neue Jahr mit Begegnungen, Spiel und gemütlicher Atmosphäre rund um das Feuer. Stockbrotbraten war für die kleinen Besucher eine Attraktion, auch der Weihnachtsbaum-Hochwurf und das Tannenzapfenzielwerfen waren bei den Kindern sehr beliebt.

Traditionell treten zum Knutfest ausrangierte Christbäume den letzten großen Auftritt des Jahres an. Organisiert wurde das Fest vom Bürgerverein Wüstenahorn in Kooperation mit dem Kinder- und Familienzentrum, dem Haus am See und dem Löschzug 4 der freiwilligen Feuerwehr. Alle drei Institutionen bündelten ihre Kräfte, um das Fest für Jung und Alt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Gemeinschaft und Begegnung im Mittelpunkt: Sabine Kastner, Vorsitzende des Bürgervereins Wüstenahorn , betonte die zentrale Botschaft des Festes: die Dorfgemeinschaft zusammenhalten. „Die Wüstenmarner werfen ihre Bäume nicht einfach aus dem Fenster – wir machen aus diesem schwedischen Brauch ein lebendiges Event in unserem Stadtteil.“

Wolfgang Desombre