„Coaching Gemeinschaftsverpflegung“ nennt sich das Projekt: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) berät seit Mai ausgewählte Senioreneinrichtungen hinsichtlich der Verpflegung. Zuständig ist das überregionale Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung, das beim AELF Bayreuth-Münchberg angesiedelt ist. Zu den teilnehmenden Senioreneinrichtungen gehört das AWO Seniorenzentrum Rödental.
Ziel ist es, die Verpflegungssituation in den teilnehmenden Einrichtungen weiter zu verbessern und noch nachhaltiger zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei regionale und biologische Lebensmittel, wie das AELF mitteilt. Eine ausgewogene und genussvolle Verpflegung trage dazu bei, das Wohlbefinden der Heimbewohner zu steigern und soziale Kontakte zu fördern.
Auf die Bedürfnisse abgestimmt
Ernährung spiele eine entscheidende Rolle im Alltag von Senioren, sagt Christa Reinert-Heinz, Leiterin der Abteilung Bildung und Beratung am AELF Bayreuth-Münchberg. Einrichtungen, die engagiert und kontinuierlich an der Verbesserung der Verpflegung arbeiten, würden sich in Sachen Qualität deutlich abheben.
Das Coaching dauert ein Jahr und umfasst verschiedene Maßnahmen, die auf die spezifische Bedürfnisse der Einrichtungen abgestimmt sind. Dazu gehören Schulungen und individuelle Beratungsgespräche, die von Marina Reinhardt vom Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung geleitet werden.
Sie wird die Einrichtungen während des gesamten Prozesses begleiten und unterstützen, um sicherzustellen, dass die gesetzten Ziele erreicht werden.
Der Einrichtungsleiter des AWO Seniorenzentrums , Carlo Rothammel, und die Hauswirt-schaftsleitung, Wibke Stier, setzen sich gemeinsam für eine ganzheitliche Verbesserung der Verpflegungssituation ein. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Neugestaltung der Spei-seräume, um diese einladender zu gestalten.