Umweltpakt Erneut wurde der Spielwarenhersteller Heunec für seinen Umwelteinsatz geehrt – denn damit angefangen hatte die Firma schon vor Corona.
Für die Geschäftsführerinnen des Plüschspielwarenherstellers Heunec in Neustadt, Barbara Fehn-Dransfeld und Josephine Dransfeld, ist die Beteiligung ihres Unternehmens am Klima- und Umweltpakt des Freistaates Bayern mehr als nur die Urkunde an der Wand und das Logo an der Eingangstür. Für die beiden Frauen ist das eine Sache der Einstellung.
„Denn mit ihrer Firma leben sie schon seit vielen Jahren die Philosophie, für die der Klima- und Umweltpakt steht“, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Coburg. Zu dieser Philosophie gehören Vermeidung von Umweltbelastungen, umweltverträgliches Wirtschaftswachstum, Verzicht auf überflüssige Bürokratie. Verdientermaßen erhielten die beiden Geschäftsführerinnen daher vergangene Woche zum wiederholten Mal die Urkunde des Klima- und Umweltpaktes aus den Händen von Landrat Sebastian Straubel .
Ökonomie und Umweltschutz
„Dass jedes Jahr mehrfach Unternehmen aus dem Landkreis Coburg die Partner-Urkunden für die Umwelt- und Klimapakt überreicht bekommen, macht mich stolz“, sagte der Landrat. „So senden wir die Botschaft hinaus in unsere Region: Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz können miteinander funktionieren.“ Mehr noch: „Der Name Heunec steht für Qualität – und das spiegelt sich auch in der erneuten Zertifizierung im Rahmen des Klima- und Umweltpaktes wider.“ Denn die Teilnahme am Klima- und Umweltpakt erfordere von den Unternehmen, immer wieder neu zu denken und neue Ziele anzugehen. „Das ist eine ganz besondere Herausforderung und verdient höchste Anerkennung“, erklärt der Landrat.
Auszeichnungen seit 2019
Die Firma Heunec spielt in diesem Zusammenhang eine Vorreiterrolle im Coburger Land. Schon lange engagieren sich die Geschäftsführerinnen für Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit: Im Jahr 2019 hat das Unternehmen zum ersten Mal eine Bilanzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks vorgenommen. Denn natürlich sind einige Emissionen unvermeidbar, weil für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes unerlässlich. Um diese Emissionen auszugleichen, investiert das Unternehmen in validierte und zertifizierte Klimaschutzprojekte .
Geschäftsführerin Josephine Dransfeld ist zu Recht stolz auf die erreichten Ziele: „Der Umwelt– und Klimapakt Bayern ist für uns eine gute Möglichkeit, unser Engagement hinsichtlich Umweltmanagement und Klimaschutz an die Öffentlichkeit zu kommunizieren.“ Der Standort im Landkreis Coburg spiele dabei auch eine wichtige Rolle, denn: „Im Coburger Land sind die Wege zu wichtigen Entscheidungsstellen kurz und der Austausch ist stets fair und auf Augenhöhe.“