Die Feuerwehr Lahm/Pülsdorf geht mit ihren bewährten Führungskräften in die Zukunft. Vor der Hauptversammlung des Feuerwehrvereins wählten die Aktiven in einer Dienstversammlung ihre Kommandanten. Sie bestätigten Kommandantin Claudia Ehrlinger zum dritten Mal im Amt, Michael Marquardt bleibt ihr Vertreter. Auch die Spitze der Feuerwehrvereins bleibt mit Daniel Grell (Vorsitzender) und Marina Schmidt (stellvertretende Vorsitzende) unverändert.
Bei der Hauptversammlung erinnerte die Kommandantin an die wichtigsten Ereignisse 2025. Die Wehr rückte viermal aus, wobei eine Alarmierung sich als unnötig herausstellte. Besorgte Autofahrer aus den Haßbergen hatten Anfang Juli eine Rauchsäule gemeldet – allerdings mit einer ungenauen Ortsangabe. Daraufhin wurden die Wehren im Itzgrunds alarmiert, obwohl die Rauchsäule von einem Brand in Ebersdorf stammte. Ernst wurde es hingegen bei einem Löscheinsatz und zwei Technischen Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen.
Die monatlichen Übungen waren zum Teil schwach besucht, dafür gab es von der Kommandantin mahnende Worte. Durch das neue Feuerwehrfahrzeug sowie die verbesserte Ausrüstung seien Übungen wichtig, damit im Einsatz die Handgriffe sitzen, betonte sie. Zurzeit befinden sich sechs Aktive, darunter drei Jugendliche, in der Ausbildung zum Truppmann.
Wie wichtig eine Dorffeuerwehr zudem ist, erläuterte Claudia Ehrlinger mit Blick auf viele Veranstaltungen im Dorf. „Sei es Verkehrsabsicherung für Martinsumzug, Adventsfenstereröffnung, Lichterfahrt, die Ehrenwache am Totensonntag oder die Baum-Challenge – wir sind immer da, wenn wir gebraucht werden.“
Über die Jugendarbeit berichtete Jugendwart Florian Förtsch, der von Claudia Ehrlinger unterstützt wird. Über die monatlichen Übungen hinaus zeigte sich der Nachwuchs sehr fleißig: Er beteiligte sich am Jugendleistungsmarsch, der Leistungsprüfung, der Jugendflamme, am Wissenstest und am internationalen Zeltlager in Saarlouis.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins , Daniel Grell, freute ich über den guten Zuspruch der Bevölkerung bei den Veranstaltungen. Der vorgezogene Beginn des Festprogramms am Kirchweihsonntag kam bei der Bevölkerung gut an: „Besonders die Gottesdienstbesucher freuen sich nach dem Gottesdienst auf Bratwürste und Steaks. Daher werden wir dieses Konzept weiterführen.“
Eine Infoveranstaltung der Gemeinde zum landkreisweiten Konzept der Katastrophenschutz-Leuchttürme wurde von der Spitze von Wehr und Verein besucht. Bürgermeisterin Nina Liebermann ging noch einmal auf das Konzept ein und erläuterte, dass das Sportheim des TSV bei Notfällen der Lahmer „Leuchtturm“ ist.