Der neu geschaffene Senat für Stadtentwicklung der Stadt Rödental hat seine Arbeit aufgenommen. Bürgermeister Marco Steiner erläuterte zu Beginn der ersten Sitzung die Aufgabe des Gremiums, das einschließlich Bürgermeister aus acht Mitgliedern besteht.
Der Senat hat beratende Funktion und soll die Verwaltung bei Fragen der Stadtentwicklung begleiten. „Es geht darum festzustellen, ob die Verwaltung auf dem richtigen Weg ist“, betonte Steiner.
Gleich in seiner ersten Sitzung hatte sich das Gremium mit einem umfangreichen und für die Stadtentwicklung bedeutsamen Thema auseinanderzusetzen: der Einführung eines Kommunalen Förderprogramms für die Sanierungsgebiete Oeslau und Mönchröden .
Vorgestellt wurde das Programm von Architektin Christiane Werthmann, Büro BFS+ GmbH aus Bamberg. Sie erläuterte die Ziele, Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen des Programms.
Das Förderprogramm soll private Eigentümer dabei unterstützen, ihre Gebäude und Grundstücke im Sinne der städtebaulichen Sanierungsziele aufzuwerten. Förderfähig sind grundsätzlich private bauliche Maßnahmen innerhalb der beiden Sanierungsgebiete Oeslau und Mönchröden , sofern sie den Zielen der Sanierung entsprechen und zu einer gestalterischen Verbesserung des Ortsbildes beitragen.
Dazu zählen unter anderem Maßnahmen an Fassaden, Fenstern, Türen und Dächern, die Neugestaltung von Hof- und Freiflächen, Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie Projekte zur ökologischen und klimatischen Aufwertung. Neubauten und reiner Bauunterhalt sind dagegen nicht förderfähig.
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Maßnahmen vor Beginn mit der Stadt abgestimmt und bewilligt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.