Wie geht es weiter mit der Sanierung des Streitberger Freibads? Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Familienschwimmbads Streitberg. Zudem wurde Claudia Hohe zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Vorgängerin Doris Kraus war Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen zurückgetreten.

Wiesenttals Bürgermeister Marco Trautner (CSU/FW) erläuterte das Vorgehen bei der geplanten Badsanierung. Im März waren die Bundesmittel für die Sanierung grundsätzlich zugesagt worden. Die Gemeinden Gräfenberg, Egloffstein und Wiesenttal hatten sie gemeinsam beantragt. Die Freibäder dieser Gemeinden sind alle drei sanierungsbedürftig. Nächster Schritt sei ein Koordinierungsgespräch, das am 6. Oktober im Landratsamt Forchheim zusammen mit dem Projektsteuerer des Bundes stattfinden wird. Dabei präsentieren die Gemeinden ihre bisherigen Pläne für eine Sanierung.

Trautner erwartet, dass die Förderung von insgesamt sechs Millionen Euro für alle drei Bäder genehmigt werde. Zuvor werde, so Trautner, der Gemeinderat Wiesentttal am 29. September in einer öffentlichen Sitzung über die Badsanierung grundsätzlich beschließen.

Dass allerdings schon 2021 gebaut wird, bezweifelte der Bürgermeister. Sei dies noch nicht der Fall. Dann wolle die Gemeinde das Freibad 2021 auf jeden Fall wieder öffnen. In diesem Jahr blieb das Bad aufgrund der Corona-Auflagen geschlossen. Im Mittelpunkt der geplanten Sanierung steht der Austausch des Beckens und der gesamten Wasseraufbereitung.

Seit Jahren kann das Freibad nur unter Auflagen des Gesundheitsamts seinen Betrieb aufrechterhalten. Neu gebaut wird nicht nur das Becken, sondern es wird auch wieder ein Kinderplanschbecken errichtet. Weitere kleinere Änderungen sind geplant wie der Bau eines Kassenautomaten am Eingang, so dass der Bademeister entlastet ist. Die Bürger würden in einer Informationsveranstaltung über die Sanierung informiert, sobald die Planung fortgeschritten ist.

In der Versammlung kündigte die neue Vorsitzende Hohe an, dass der Verein die Kommunikation mit seinen Mitgliedern verbessern will. Es werde regelmäßige Informationen über E-Mails und Netzwerke geben. Zudem soll im Winter eine neue Internetseite online gehen. red