In der Friedrich-Baur-Grundschule werden immer wieder positive Projekte angestoßen, die Eltern, Lehrer und Schüler gleichermaßen schätzen. Auch die Corona-Pandemie hat Rektorin Susi Kraus nicht davon abgehalten, Außergewöhnliche auf die Beine zu stellen. So erhielt die Einrichtung im Sommer den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Und seit Kurzem darf sich die Grundschule als "Umweltschule in Europa" bezeichnen.

"Dazu mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden", sagt Konrektorin und Initiatorin Birgit Rupp. So entstanden im Schulgarten eine sogenannte Naschhecke mit Beerensträuchern, im Pausenhof ein Blumen- und Staudenbeet sowie eine Klanginsel mit Blumen, Sträuchern und Kräutern. "Alte Bäume bekamen einen neuen Schnitt, und im Oktober haben wir Blumenzwiebeln gesteckt", erzählt Rupp. Im November habe man Vogelhäuser aufgestellt, die gruppenweise gefüllt werden.

Ein weiterer Pluspunkt auf dem Weg zur Umweltschule war die Müllvermeidung und -trennung. Dazu wurden Stofftaschen bedruckt und im Supermarkt verkauft.

Da eine feierliche Überreichung der Urkunde und des dazugehörenden Banners nicht möglich war, wollten die Schüler ihren Erfolg wenigstens bei einem Pressetermin vorstellen. Rektorin Susi Krauß und die Verantwortlichen der Stadt zeigten sich sehr erfreut über den Erfolg. Roland Dietz