Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜPW) Lautertal hat ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2020 nominiert. Die Aufstellungsversammlung im gut besuchten Saal des Gasthauses "Zur Schnepfe" bot ...
Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜPW) Lautertal hat ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2020 nominiert. Die Aufstellungsversammlung im gut besuchten Saal des Gasthauses "Zur Schnepfe" bot dazu den Rahmen.
Am 15. März 2020 sind Lautertals Wähler aufgerufen, 16 Personen durch ihre Stimmabgabe in den Gemeinderat zu entsenden. Björn Friedrich, der Vorsitzende des Vereins, ist von der ÜPW-Liste überzeugt: "Bei diesen Persönlichkeiten ist unser Lautertal in guten Händen."
Der Vorsitzende schlägt sich selbst erst auf Listenplatz 16 vor, hinter seinem Team. Damit stellt er auch klar: Es sei eine Persönlichkeitswahl, und der Wahlvorschlag sei eine Empfehlung, innerhalb dieser auch die Wunschkandidaten auf den hinteren Plätzen nach vorne gewählt werden könnten.
Die ÜPW möchte für Offenheit und Nachvollziehbarkeit einstehen. Neben Transparenz und Plausibilität soll der Wahlkampf aber mehr sein als ein Werben für die Kandidaten: Nicht weniger als die Umkehrung der oft negativen öffentlichen Wahrnehmung von Wahlen ins Positive haben sich die Überparteilichen zum Ziel gesetzt.
"Wahlen sind nichts Lästiges"
"Die Kommunalwahlen sind nichts Lästiges, nichts Kompliziertes und nichts Unnötiges. Nein, wählen zu dürfen, ist ein hohes Gut, das es wertzuschätzen gilt. Kumulieren und Panaschieren, das sind die Werkzeuge einer mündigen Wählerschaft, und keinesfalls Fachbegriffe, vor denen man zurückzuschrecken braucht", sagte Björn Friedrich in seiner Eröffnungsrede.
Mit größtmöglicher Umsicht und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet möchten die Kandidaten der ÜPW Lautertal große Themenkomplexe wie beispielsweise die Nutzung der Flächen angehen. Dazu wurde aufgezeigt, dass ein Schwarz-weiß-Denken eben nicht geeignet sei, eine gute Lösung zu finden und viele dafür zu begeistern. Nur ein Miteinander bringe eine Entscheidungsfindung, die für die Gesamtgemeinde den besten Weg ermögliche.
So brauche zum Beispiel die Landwirtschaft Land, um ihre Arbeit zu verrichten, die Natur und Tierwelt benötige Raum, um sich möglichst ungestört zu entwickeln, junge Familien suchten Baugrundstücke, und Gewerbetreibenden solle die Möglichkeit für Wachstum nicht verwehrt bleiben. Hier einen goldenen Mittelweg zu finden, das ist für die ÜPW die Herausforderung, die es zu schultern gilt. Dafür macht sie sich stark.